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Kinder proben in St. Johann für
das Krippenspiel an Heiligabend

Lemgo (n­r). Wenn sich die Schafe wun­dern, dass es Kekse reg­net, könnte das an den En­geln lie­gen – oder an Kin­dern, die En­gel spie­len; und auch Schafe und Hir­ten und Ma­ria und Jo­se­ph. In St. Jo­hann wird der­zeit viel für das Krip­pen­spiel ge­probt, das an Hei­ligabend um 15 Uhr in der Kir­che St. Jo­hann auf­ge­führt wird. Die Kin­der und auch die Be­treuer sind mit Feuerei­fer, viel Spaß und je­der Menge Ideen bei der Sa­che.

"Das Krip­pen­spiel gehört schon im­mer zu Weih­nach­ten da­zu", sagt ei­ner der En­gel. "Und je­des Jahr ist es im­mer ein biss­chen an­ders, da­mit die Ge­schichte der Ge­burt Jesu im­mer wie­der be­son­ders wird." Zwei, drei oder auch vier Jahre sind ei­nige der Kin­der schon da­bei. Das sind die, die wis­sen, wor­auf es an­kommt und die Ge­schichte in und aus­wen­dig ken­nen. Viele sind aber das erste Mal da­bei und ein klein we­nig auf­ge­regt. Aber sie ma­chen ihre Sa­che schon rich­tig gut. Pfar­re­rin Ma­ren Krü­ger und die vie­len Be­treuer sind da­bei al­les in ei­nem: Re­gis­seu­re, An­lei­ter, Bast­ler, Zuhö­rer, Ide­en­ge­ber und Freun­de. Und das mög­lichst auf Au­gen­höhe mit den Kin­dern. "­Bei der Auf­führung müs­sen wir uns an­ders hin­stel­len", meint ei­ner der En­gel am Ende der Pro­be. "­Sonst klappt das nicht mit dem Mi­kro­phon." Und die Schafe (al­lein die Scha­foh­ren sind schon ein ech­ter Hin­gucker) wol­len ge­nauer wis­sen, wann sie wo und wie ste­hen­blei­ben müs­sen. Ma­ria und Jo­seph müs­sen sich mit dem Esel ar­ran­gie­ren, der in der bib­li­schen Ge­schichte auch mal die eine oder an­dere Pause ma­chen muss, der Hirte (kaum mehr als 3 Jahre alt und ganz stan­des­gemäß mit Hir­te­num­hang und Hir­ten­stab) kennt sei­nen Text schon aus­wen­dig, be­vor er in ei­ner kur­zen Pause wie­der auf den Schoß sei­ner Mut­ter klet­tert. Die Kostüme sind noch in Ar­beit und je­der packt mit an. Daran än­dert auch die Grip­pe­welle nichts, die die Zahl der Kin­der an ei­ner Probe auch schon mal von Zwan­zig auch Acht schrump­fen lässt. Man hilft sich ge­gen­sei­tig. Und wenn es bei den Pro­ben noch Fra­gen gibt, fin­den zu­min­dest die äl­te­ren Kin­der schnell al­leine eine Lö­sung.

vom 17.12.2016 | Ausgabe-Nr. 50B

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