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Akkordeonorchester wieder vollzählig

Publikum ließ sich vom Konzert in Heidenoldendorf mitreißen

Det­mold-Hei­de­nol­den­dorf (g­w). Aus dem Dorf­ge­mein­schafts­haus des Hei­mat- und Ver­kehrs­ver­eins im Ar­nims-Park dran­gen am ver­gan­ge­nen Sonn­tag fröh­li­che Lie­der – vor­ge­tra­gen vom Ak­kor­deo­nor­che­s­ter. Darü­ber, dass das ü­ber­haupt mög­lich war, zeigte sich Ur­sula Adam, Grün­de­rin und jet­zige Lei­te­rin be­geis­tert. "Nach­dem im ver­gan­ge­nen Jahr vier Spie­ler auf­gehört hat­ten, hät­ten wir das Or­che­s­ter fast auf­lö­sen müs­sen", er­klärte sie dem Pu­bli­kum fast vol­len Saal zu Be­ginn des Kon­zer­tes.

Dann seien aber glück­li­cher­weise vier neue Spie­ler ein­ge­tre­ten, ne­ben ei­ner Ak­kor­de­on­spie­ler und ei­nem Bas­sis­ten, auch eine Gi­tar­ris­tin und eine Kla­ri­net­tis­tin. Und so konnte das En­sem­ble in vol­ler Mann­schaftsstärke auf­spie­len. Mit "Mu­sik liegt in der Luft" stimmte das Or­che­s­ter die Zuhö­rer auf den Nach­mit­tag ein. Und bei vie­len Gäs­ten konnte man schon am Mit­sin­gen und Schun­keln er­ken­nen, dass Ur­sula Adam die rich­ti­gen Stü­cke ins Pro­gramm ge­nom­men hat­te. Und auch mit "­South of the Bor­der" von Ken­nedy & Carr be­geis­ter­ten die In­stru­men­ta­lis­ten das Pu­bli­kum, das nach je­dem Stück mit dem Ap­plaus nicht geiz­te. Auch der Klas­si­ker "Schwar­zer Ka­ter Sta­nis­laus" und "Püpp­chen, du bist mein Au­gens­tern" gehör­ten zum Pro­gramm, ge­nauso wie "­Lie­bes­traum nach dem Bal­le" und der "F­lie­ger­mar­sch" von Nico Do­stal. Nach ei­ner kur­zen Un­ter­bre­chung ging es wei­ter mit weih­nacht­li­chen Lie­dern. So er­klan­gen zu­erst die "A­bend­glo­cken" und das "Ein­same Glöck­chen" und das "­Lied zum Ad­vent" von Matt­hias Clau­di­us. Mit den Stü­cken "Hei­lige Nacht" und "Vom Him­mel hoch, da komm ich her" ließ sich die Weih­nachts­s­tim­mung schon fast mit den Hän­den grei­fen. Und die Lie­der " O Tan­ne­baum" und "­Der Christ­baum ist der schönste Baum" run­de­ten das Weih­nachts­kon­zert in ge­lun­ge­ner Weise ab. Das Or­che­s­ter, das spür­ten die Zuhö­rer, lebt von der Spiel­freude sei­ner Mit­glie­der, die ihre ei­gene Be­geis­te­rung im Kon­zert auf das Pu­bli­kum ü­ber­tru­gen, so dass der eine und an­dere Be­su­cher fröh­lich pfei­fend den Heim­weg an­trat.

vom 07.12.2016 | Ausgabe-Nr. 49A

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