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» Bad Salzuflen

Musik, Markt und mehr zum Umwelttag im Umweltzentrum Heerser Mühle

Musicals auf der Naturbühne

 

Bad Sal­zu­flen (m­h). Ein »Na­tur­schau­spiel« im wahrs­ten Sinne des Wor­tes er­war­tet die Be­su­cher des Um­welt­ta­ges im Um­welt­zen­trum Heer­ser Mühle am mor­gi­gen Sonn­tag, 8. Ju­ni. Dann wird die neue At­trak­tion des Zen­trums ein­ge­weiht: Die Na­tur­büh­ne. 40 Kin­der der Grund­schule Wüs­ten spie­len dort das Kli­ma­mu­si­cal »Eis­bär, Dr. Ping und die Freunde der Er­de«. Doch auch darü­ber hin­aus bie­tet der Um­welt­tag Spaß, Mu­sik, In­for­ma­tio­nen so­wie Ge­le­gen­heit zum Stö­bern und Plau­schen.

Der Um­welt­tag be­ginnt um 10 Uhr mit ei­nem Ö­ku­me­ni­schen Got­tes­dienst auf der Obst­wie­se. Hier wird die pracht­volle Wei­den­kup­pel, die Hel­fer des Um­welt­zen­trums ge­mein­sam mit Mit­glie­dern der evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Kir­chen­ge­meinde Bad Sal­zu­flen im Früh­jahr ge­baut ha­ben, ih­ren Zweck er­fül­len. Bei hof­fent­lich schö­nem Wet­ter dient sich den drei Pfar­rern als Son­nen­schutz. Eine ähn­li­che Kup­pel ist auch ü­ber der neuen Na­tur­bühne zu be­wun­dern – sie ist quasi eine UWZ-ei­gene Kon­zert­mu­schel. Die Bühne selbst ist ein mit Gras be­pflanz­tes Po­dest, das ebenso wie die Zu­schau­erränge aus Bruch­stei­nen be­steht. Rund 100 Ton­nen der Steine ha­ben die Hel­fer hier ins­ge­samt ver­baut. Dazu hat sich das Um­welt­zen­trum Ver­stär­kung vom Ver­ein awb ge­holt: Im Rah­men ei­ner Ar­beits­ge­le­gen­heit ha­ben meh­rere Er­werbs­lose hier die Är­mel hoch­ge­krem­pelt und tat­kräf­tig mit an­ge­fasst. »Wenn man be­denkt, dass die meis­ten un­se­rer Hel­fer noch nie ge­mau­ert, ge­schweige denn eine Bruch­stein­mauer ge­baut ha­ben, ist das umso be­mer­kens­wer­ter«, lobt Gerd Teu­te­berg, ei­ner der Bau­lei­ter, seine Hel­fer. Seit Fe­bruar war nach Kräf­ten ge­baut wor­den, die Pla­nun­gen hat­ten je­doch schon im No­vem­ber be­gon­nen. »­Die Bühne ist so schön ge­wor­den, dass wie sie nach dem Um­welt­tag auch für ex­terne Ver­an­stal­tun­gen ver­mie­ten möch­ten«, er­klärt In­grid Ten­nie, Vor­sit­zende des UWZ-Trä­ger­ver­eins. Bis zu 120 Zu­schauer kön­nen am Sonn­tag da­bei sein, wenn die Grund­schü­ler aus Wüs­ten ihr Stück auf­führen – die Vor­stel­lun­gen be­gin­nen um 12 Uhr und um 14.45 Uhr.

­Ne­ben dem Kli­ma­mu­si­cal wer­den auch Klas­si­ker, be­kannte und neue Me­lo­dien aus der Welt des Mu­si­cals den Um­welt­tag be­rei­chern. Um 16 Uhr tritt die Gruppe »Mu­si­cal 4 Fri­ends« auf und prä­sen­tiert eine bunte Show mit den größten Hits des Mu­sik­thea­ters. »­Die Gruppe ver­zich­tet zu Guns­ten des Um­welt­zen­trums auf ihr Ho­no­rar«, freut sich Ul­rich Ka­mins­ky, Lei­ter des UWZ.

Ein Be­such auf dem Um­welt­tag lohnt sich je­doch zu je­der Ta­ges­zeit. Pro­gramm gibt es von 10 bis 17 Uhr. Ne­ben den klei­nen und großen Mu­si­calsän­gern spie­len auch das Or­che­s­ter so­wie zwei Bands der Mu­sik­schule auf dem Um­welt­tag, außer­dem tritt das Trio »Jazzy Bree­ze« auf. Die Klei­nen wer­den vom Sau­resani-Thea­ter oder dem Clow­n­thea­ter »Tildy und Pfüt­ze« zum La­chen ge­bracht, während sich die El­tern sich im Se­mi­nar­ge­bäude die Aus­stel­lung zum »E­del­kreb­spro­jekt NR­W« an­schauen oder ü­ber den Hand­wer­ker- und den Ö­ko­markt bum­meln. Außer­dem prä­sen­tie­ren sich zahl­rei­che Ver­ei­ne, In­sti­tu­tio­nen und Or­ga­ni­sa­tio­nen mit vie­len In­fos und An­ge­bo­ten. Für das leib­li­che Wohl ist ebenso ge­sorgt.

vom 07.06.2008 | Ausgabe-Nr. 23B

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