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Lizenz zum Fangen

Hobbyangler stellen sich Fischerprüfung

 

Kreis Lippe . Dem plät­schern­den Was­ser lau­schen, die Ruhe ge­nießen und dank der Ge­duld einen fri­schen Fisch aus dem Was­ser zie­hen: Vie­len schwebt beim Ge­dan­ken an An­geln die­ses Bild vor. "An­geln ist aber mehr als das Sit­zen am Was­ser bei ei­nem kühlen Bier­", be­tont Heinz Töd­hei­de, Fi­sche­rei­be­ra­ter beim Kreis Lip­pe. "Es er­for­dert auch um­fas­sende Fach­kennt­nisse ü­ber die waid­ge­rechte Vor­ge­hens­wei­se, an die sich je­der ver­ant­wor­tungs­volle Ang­ler hal­ten soll­te." Um ih­rer Ver­ant­wor­tung ge­recht zu wer­den, ha­ben sich auch in die­sem Jahr wie­der rund 250 Hob­by­ang­ler der Fi­scher­prü­fung beim Kreis Lippe ge­stellt, 215 von ih­nen wa­ren er­folg­reich und ha­ben aus den Hän­den von Katja Rieck-Krie­ter, Vor­sit­zende des Fi­scher­prü­fungs­aus­schus­ses des Krei­ses Lip­pe, ihr Prü­fungs­zeug­nis ent­ge­gen­ge­nom­men. Die meis­ten be­leg­ten im Vor­feld in­ten­sive Vor­be­rei­tungs­kur­se, ei­nige we­nige ha­ben sich die nöti­gen Kennt­nisse im Selbst­stu­dium an­ge­eig­net. Als ers­tes galt es, die schrift­li­che Prü­fung zu meis­tern. Ne­ben Fra­gen zur all­ge­mei­nen Fisch­kunde so­wie zu Na­tur- und Tier­schutz muss­ten die Prüf­linge sich auch Fra­gen zu den ent­spre­chen­den Ge­set­zen stel­len. Bei der an­sch­ließen­den prak­ti­schen Prü­fung muss­ten die Hob­by­ang­ler be­wei­sen, dass sie un­ter­schied­li­che Fischar­ten er­ken­nen und be­nen­nen kön­nen. Teil der Prü­fung war auch das so­ge­nannte "waid­ge­rech­te" Zu­sam­men­stel­len von An­ge­laus­rüs­tung und Zu­behör. Da­bei muss­ten die Prüf­linge zei­gen, dass sie ihr Hand­werk ver­ste­hen und an die je­wei­li­gen natür­li­chen Vor­aus­set­zun­gen an­pas­sen kön­nen.

vom 28.11.2015 | Ausgabe-Nr. 48B

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