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Viele Besucher am »Haus des Gastes« in Hiddesen

Werbegemeinschaft hatte zum »Pickertfest« geladen

 

Det­mold-Hid­de­sen (ab). Eine lange Schlange aus war­ten­den und hung­ri­gen Men­schen hatte sich am Sonn­tag am Haus des Gas­tes in Hid­de­sen ge­bil­det. Die Wer­be­ge­mein­schaft hatte zu ih­rem tra­di­tio­nel­len »Pi­ckert­fest« ein­ge­la­den. Ob man seine lip­pi­sche Teig­spe­zia­lität mit Le­ber­wur­st, But­ter oder Rü­ben­kraut ge­noß blieb natür­lich je­dem sel­ber ü­ber­las­sen. Vor al­lem Fa­mi­lien und äl­tere Men­schen folg­ten der Ein­la­dung und saßen gemüt­lich bei­sam­men, aßen und klön­ten. Man­che nutz­ten aber ein­fach nur die Ge­le­gen­heit, die hei­mi­sche Küche kalt blei­ben zu las­sen und nah­men sich ein paar Por­tio­nen mit nach Hau­se.

Vor al­lem für Kin­der gab es wie im­mer ei­ni­ges zu tun und zu er­le­ben. Rich­tig aus­to­ben konn­ten sich die Klei­nen auf der ex­tra großen Hüpf­burg, die man auf­grund der Aus­maße viel­leicht lie­ber »Hüpf­schloss« nen­nen soll­te. Ne­ben dem Hüp­fen und Sprin­gen konnte auf dem Spiel­gerät ge­rutscht, ge­lau­fen und durch Tun­nel ge­krab­belt wer­den. Auch ar­tis­ti­sche Ein­la­gen ga­ben die jun­gen Künst­ler. Un­ter An­lei­tung wurde mit Rin­gen, Bäl­len und Keu­len jongliert und dre­hende Tel­ler auf Holz­stö­cken ba­lan­ciert. Ei­nige Kin­der führ­ten spon­tan ihr Kunst­stü­cke vor und ani­mier­ten ihre Zu­schauer zum Mit­ma­chen.

Eine be­son­dere An­zie­hungs­kraft übte wie im­mer auch die Rol­len­rut­sche aus. Auf ihr saus­ten die Kin­der, auch gerne zu zweit, in ei­ner Holz­kiste im­mer wie­der die meh­rere Me­ter lange Bahn hin­un­ter. »Das ist eine In­sti­tu­tion auf al­len Fes­ten hier«, schmun­zelt Wer­be­ge­mein­schafts­vor­sit­zen­der Pe­ter Wist.

Nach dem Motto »Wir sind Hid­de­sen«, das auch die T-Shirts der Wer­be­ge­mein­schafts­mit­glie­der ziert, ist der Ver­ein stets bemüht, den Ort at­trak­tiv zu ge­stal­ten, er­klärt Vor­sit­zende Heike Voigt. Auf Fes­ten und Ver­an­stal­tun­gen er­zielte Ge­winne fließen in den Ort zurück. So wird bei­spiels­weise die all­jähr­li­che Weih­nachts­be­leuch­tung fi­nan­ziert.

vom 28.05.2008 | Ausgabe-Nr. 22A

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