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Sozialdemokraten besichtigen Kläranlage

Ex­ter­tal-Al­mena. Sie macht das ge­samte Ex­ter­ta­ler Was­ser sau­ber – die Zen­tral­klär­an­lage an der Haupt­straße in Al­mena. Wie das funk­tio­niert, ließen sich jetzt SPD-Mit­glie­der und Ex­ter­ta­ler Bür­ger un­ter der Führung von Hu­ber­tus Fricke, dem Lei­ter des Wirt­schafts­be­trie­bes, zei­gen. Auf dem Außen­gelände wer­den in ei­nem Schacht die ver­schie­de­nen Zu­lei­tun­gen den Orts­tei­len zu­ge­ord­net. Schne­cken be­för­dern das ge­samte Schmutz­was­ser nach oben zum Re­chen, wo es me­cha­nisch von großen Tei­len ge­rei­nigt wird und da­nach einen Sand­fang pas­siert. Durch einen Ka­nal ge­langt das grob ge­rei­nigte Schmutz­was­ser in ei­nes der bei­den Vor­klär­be­cken. Dort ist die me­cha­ni­sche Ab­was­ser­rei­ni­gung be­en­det. 30 Pro­zent der Was­ser­ver­schmut­zung sind her­aus­ge­fil­tert.

Erst da­nach ge­langt das Was­ser in die Be­le­bungs­be­cken, in de­nen Mi­kro­or­ga­nis­men einen Pro­zess aus­lö­sen, bei dem an­or­ga­ni­sche Ver­bin­dun­gen und Bio­masse ent­ste­hen. Diese Pro­zesse kön­nen nur un­ter Zu­gabe von Sau­er­stoff ab­lau­fen. Da­nach kann das klare Was­ser dem natür­li­chen Kreis­lauf zu­ge­führt wer­den. Der ü­b­rig blei­bende Klär­schlamm wird ent­wäs­sert und ist dank der we­ni­gen In­dus­trie­be­triebe im Ex­ter­tal nicht be­son­ders schwer­me­tall­hal­tig. So kann er als Dün­ger an die Land­wirt­schaft ab­ge­ge­ben und muss nicht ver­brannt wer­den. Zur Zeit ar­bei­ten vier Mit­ar­bei­ter auf der Klär­an­la­ge. Auch ein Aus­zu­bil­den­der aus Al­mena möchte Fach­kraft für Ab­was­ser­tech­nik wer­den – ein ab­wechs­lungs­rei­cher Be­ruf, des­sen Ar­beits­abläufe bei die­sem Rund­gang deut­lich wur­den.

vom 27.10.2007 | Ausgabe-Nr. 43B

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