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"Kleiner, feiner Martinsmarkt"

Sonnige Herbsttage lockten viele Menschen auf die Marktmeile

Leo­polds­höhe-Ase­mis­sen (k­d). So ein an­ge­neh­mes No­vem­ber­wet­ter hat der Mar­tins­markt in Ase­mis­sen sel­ten er­lebt. "Das ist ja ganz un­ty­pisch. Ich musste mir erst noch Son­nen­creme ho­len", scherzte Bür­ger­meis­ter Ger­hard Schem­mel, als er die tra­di­tio­nelle Ver­an­stal­tung am ver­gan­ge­nen Wo­chen­ende eröff­ne­te.

­Schem­mel dankte der Wer­be­ge­mein­schaft Ase­mis­sen-Bech­ter­dis­sen-Greste für die Or­ga­ni­sa­tion. Die Be­din­gun­gen seien recht schwie­rig ge­we­sen, zu­mal die­ser 24. Mar­tins­markt ohne die freie Fläche ne­ben der Spar­kasse aus­kom­men muss. Wo sich sonst Ka­rus­sels wie der Au­tos­coo­ter be­fan­den, wird der­zeit ge­baut. Es sei "ein klei­ner, aber fei­ner Mar­tins­mark­t" ent­lang der Haupt­straße ent­stan­den, be­tonte der Bür­ger­meis­ter. "Wich­tig ist, dass sich die ver­schie­de­nen Grup­pen prä­sen­tie­ren kön­nen."

­Mi­chael Bark, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der Wer­be­ge­mein­schaft, zeigte sich mit Wet­ter sehr zu­frie­den, so­lange es tro­cken und kalt blei­be. Die Wer­be­ge­mein­schaft hatte ge­mein­sam mit dem TuS Ase­mis­sen einen Ge­trän­ke­stand vor­be­rei­tet. Hier sei be­son­ders der weiße Glühwein zu emp­feh­len, meinte Bark.

Während­des­sen setzte der SPD-Orts­ver­ein auf Kaf­fee, Ku­chen und Schmalz­bro­te. Schü­le­rin­nen des 13. Jahr­gangs des Fe­lix-Fe­chen­bach-Ge­samt­schule hat­ten Mar­mor­ku­chen ge­ba­cken, den sie an ih­rem Stand zu ei­nem güns­ti­gen Preis an­bo­ten. Ganz frisch be­rei­te­ten De­nise Gir­sch, La­rissa Tölke und So­phie Ruff außer­dem Waf­feln zu. Im kom­men­den Jahr wol­len sie ihre be­stan­de­nen Ab­itur­prü­fun­gen mit ei­nem Ball fei­ern und zum Ab­schluss nach Ber­lin fah­ren. Die Ein­nah­men aus dem Ku­chen­ver­kauf die­nen dat­zu, die Fi­nan­zie­rung zu er­leich­tern.

­Katja Laukem­per vom Fa­mi­li­en­zen­trum Evan­ge­li­scher Kin­der­gar­ten Bech­ter­dis­sen stellte sich eben­falls für einen gu­ten Zweck in den klei­nen Ver­kaufs­stand. Hier gab es Schmalz­bro­te, Frucht­spieße, Kin­der­punsch und Waf­fel­muf­fins. Der Ver­kaufs­er­lös wird benötigt, um den Aus­flug für jene Kin­der zu be­zah­len, die im kom­men­den Jahr in die Grund­schule wech­seln.

­Meh­rere An­woh­ner nutz­ten den Mar­tins­markt, um Stände mit Floh­markt­ar­ti­keln auf­zu­bau­en. Lili Janßen bot hin­ge­gen selbst ge­fer­tigte Stoffta­schen so­wie in­di­vi­du­elle Pro­dukte aus Pa­pier und Kar­ton an. Die Kar­ten, Ver­pa­ckun­gen und De­ko­ra­ti­ons­ar­ti­kel kön­nen Ge­schenke zu Fes­ten und Fei­ern noch wei­ter auf­wer­ten.

Zur Un­ter­hal­tung der Kin­der fla­nierte der Bal­lon­künst­ler "­Ku­ni­gerd" ü­ber die Haupt­straße und formte phan­ta­sie­volle Fi­gu­ren. Der bunt ge­klei­dete Mann aus dem Ex­ter­tal schuf mit et­was Luft und we­ni­gen Hand­grif­fen aus ei­nem Bal­lon Ge­bilde wie eine Pis­to­le, einen Hund oder ein Mo­tor­rad. "Jetzt ma­che ich mal et­was Un­ge­wöhn­li­ches", kün­digte Ku­ni­gerd an. Sehr zur Freude von Emmi formte er aus drei Bal­lons in zwei Far­ben eine Eu­len­fi­gur.

vom 12.11.2014 | Ausgabe-Nr. 46A

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