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Oktoberfest der Schützengesellschaft Lemgo ein überragender Erfolg

Wahnsinns-Oktoberfest in Lemgo

Lemgo (m­k). Alle zwei Jahre – quasi im Wech­sel mit dem Schüt­zen­fest – fei­ert die Lem­goer Schüt­zen­ge­sell­schaft ihr Ok­to­ber­fest. Mal ganz tra­di­tio­nell, mal wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren je un­ter ei­nem phan­ta­sie­vol­len Mot­to.

Doch in die­sem Jahr hat­ten sich die Schüt­zen et­was ganz be­son­de­res vor­ge­nom­men. Un­ter der Fe­der­führung der Schüt­zen­brü­der Hei­ner Rehm, Man­fred Krug und Ste­fan Sasse wurde das größte Ok­to­ber­fest or­ga­ni­siert, das Lemgo bis­lang ge­se­hen hat­te.

Am Sams­tag­mor­gen ging es be­reits mit ei­nem Früh­schop­pen samt Fass­an­stich los. Der Spiel­manns­zug Blau-Weiß Lemgo hatte mit sei­ner Marschmu­sik be­reits eine or­dent­li­che Menge Bruch­markt-Be­su­cher im Lip­pe­gar­ten zu­sam­men­ge­trom­melt. Für gelöste Stim­mung sorgte im An­schluss die ori­gi­nal Hof­bräu­haus-Ka­pel­le, die in ver­klei­ner­ter Be­set­zung be­reits um 11 Uhr mor­gens die Men­schen im Lip­pe­gar­ten zum Schun­keln und Mit­sin­gen ani­mierte – und das ob­wohl bis dato noch kein Trop­fen Ok­to­ber­fest­bier ge­flos­sen war. Doch das sollte sich bald än­dern: Als nächs­tes stand näm­lich der of­fi­zi­elle Fass­an­stich durch Lem­gos Bür­ger­meis­ter Dr.

Rei­ner Aus­ter­mann auf dem Pro­gramm. Bis­lang un­geübt in sol­chen für un­sere Brei­ten eher un­üb­li­chen Amts­hand­lun­gen, zeigte sich Aus­ter­mann den­noch sou­ver­än und ver­senkte den Zapf­hahn ge­konnt mit drei Holz­ham­mer­schlä­gen und konnte folg­lich auf Lip­pisch ver­kün­den: »An­ge­zapft ist«.

Nach dem ers­ten für­sorg­lich prü­fen­den Schluck aus dem Maß­krug be­kam das Fass mit dem frem­den Ge­bräu aus dem Sü­den vom Stad­t­ober­haupt noch ein Prüf­sie­gel ver­passt, auf dem stand: »Qua­lität ge­prüft – Alte Han­se­stast Lem­go«.

­Der Vor­sit­zende der Schüt­zen­ge­sell­schaft, Jobst Eick­mei­er, zeigte sich in sei­ner kur­zen Fes­t­an­spra­che eu­pho­risch. »Ei­nem Ge­lin­gen steht nun nicht mehr im We­ge«, er­klärte der Oberst und ü­ber­reichte den drei fe­der­führen­den Or­ga­ni­sa­to­ren je einen Bier­krug als Ge­schenk.

Am Abend star­tete dann

auf dem Re­gen­stor­platz der

»Rie­sen Wies‘n-Wahn­sinn« im Fest­zelt. Alle 3.400 Plätze im Rie­sen­zelt wa­ren be­setzt und die Stim­mung war nach we­ni­gen Stun­den, auch dank der Hof­bräu­haus-Fest­ka­pelle mit ih­rer un­ter­halt­sa­men Show so­wie der »­Mo­dern Fi­ve«-Band, auf ih­rem Höhe­punkt an­ge­langt. Es ent­wi­ckelte sich ein rau­schen­des Fest, das so man­cher Lem­goer Party-Ve­teran noch nicht er­lebt hat.

Haupt­mann Hei­ner Rehm zeigte sich von der Re­so­nanz der Be­su­cher be­geis­tert: »Wir hat­ten uns 2.000 ver­kaufte Kar­ten als Ziel ge­steckt. Dass es nun 3.400 ge­wor­den sind ist wirk­lich ein Rie­sen­er­folg, mit dem wir nicht ge­rech­net hät­ten«, so Rehm.

­Bis spät in die Nach hin­ein wurde noch aus­gie­big ge­fei­ert und es könnte – so­fern Stadt und Schüt­zen mit­spie­len – sein, dass Lem­gos Ver­an­stal­tungs­ka­len­der für die kom­men­den Jahre um ein ge­sell­schaft­li­ches Er­eig­nis rei­cher ge­wor­den ist.

vom 24.10.2007 | Ausgabe-Nr. 43A

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