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» Leopoldshöhe

"Einzigartig in Lippe"

Erlös kommt der Diakoniestation zugute

 

Leo­polds­höhe (k­d). Das In­ter­esse an dem tra­di­tio­nel­len Ge­mein­schafts­kon­zert sämt­li­cher Chöre in Leo­polds­höhe war enorm. In der voll­be­setz­ten evan­ge­lisch-re­for­mier­ten Kir­che in der Orts­mitte prä­sen­tier­ten sich neun En­sem­bles. Die Zuhö­rer er­leb­ten ein wah­res Fest­kon­zert mit ad­vent­lich-weih­nacht­li­cher Mu­sik. Ver­an­stal­ter wa­ren die Kir­chen­ge­meinde so­wie die Dia­ko­nie­sta­tion Leo­polds­höhe/Hel­pup, die mit dem Er­lös un­ter­stützt wird. Der­zeit wer­den noch Frei­wil­lige für den Be­suchs­dienst ge­sucht.

In sei­ner Dop­pel­funk­tion als Mit­glied des Kir­chen­vor­stands und des ge­schäfts­führen­den Vor­stands der Dia­ko­nie­sta­tion be­grüße Dr. med. Jo­chen Luckey die Gäs­te. "­Seit vie­len Jah­ren ist die­ses Kon­zert bei uns Tra­di­tion", meinte er. "­Mir ist nichts Ver­gleich­ba­res in Lippe be­kannt." Es sei si­cher­lich eine Art Wett­streit zwi­schen den Chor­ge­mein­schaf­ten, aber den­noch ent­stehe auch ein Ge­mein­schafts­ge­fühl un­ter den Sän­ge­rin­nen und Sän­gern. "Es wäre schön, wenn wir das Kon­zert bei­be­hal­ten könn­ten – so­lange noch in Leo­polds­höhe ge­sun­gen wird."

­Die Aus­wahl reichte von Kir­chen­lie­dern wie "Ehre sei Gott in der Höhe" bis zum Spi­ri­tual "­Go, tell it on the moun­tains". Die Mit­wir­ken­den wa­ren der Kir­chen­chor der ev.-ref. Kir­chen­ge­meinde Leo­polds­höhe, der Chor der ev.-ref. Kir­chen­ge­meinde Ase­mis­sen/Bech­ter­dis­sen, der Pro­jekt­chor der ev.-ref. Kir­chen­ge­meinde Leo­polds­höhe, der Chor der neu­apo­sto­li­schen Kir­chen­ge­meinde Lippe-West, die Chor­ge­mein­schaft "Hoff­nung" Ase­mis­sen und die "­Lie­der­ta­fel 03" Ub­be­dis­sen, die Leo Am­seln, der Chor der Men­no­ni­ten­ge­meinde Ase­mis­sen/Bech­ter­dis­sen und der Männer­ge­sang­ver­ein Leo­polds­höhe. Auch Be­schäf­tigte der Dia­ko­nie­sta­tion for­mier­ten sich zu ei­nem Chor und tru­gen zwei Lie­der vor. Fer­ner spielte An­nette Wolf zwei Stü­cke auf der Or­gel. Zum Ab­schluss san­gen alle An­we­sen­den ge­mein­sam "­Toch­ter Zion".

Willy Schmidt, Lei­ter der Dia­ko­nie­sta­tion Leo­polds­höhe/Hel­pup, be­dankte sich für das In­ter­esse an der Ar­beit des mo­bi­len Pfle­ge­diens­tes. Hier sind 43 Fach­kräfte be­schäf­tigt. Vor ei­nem hal­ben Jahr wurde zu­sätz­lich ein Be­suchs­dienst mit eh­ren­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern ein­ge­rich­tet. "Es gibt im­mer mehr Per­so­nen, die aus ge­sund­heit­li­chen und Al­ters­grün­den das Haus nicht mehr ver­las­sen kön­nen", sagte Schmidt. "­Die Frei­wil­li­gen be­su­chen diese Men­schen, un­ter­hal­ten sich mit ih­nen, le­sen vor und brin­gen so ein we­nig Le­ben, Wärme und Licht in die Häu­ser."

Es seien ge­rade diese Kon­tak­te, die glück­lich und zu­frie­den ma­chen, "­nicht Gut und Geld". Der­zeit ha­ben sich acht Leo­polds­höher be­reit er­klärt, den Dienst eh­ren­amt­lich zu ver­se­hen. Wöchent­lich oder alle 14 Tage be­su­chen sie ihre Kon­takt­per­so­nen zu je­weils fes­ten Zei­ten. "­Die Pa­ti­en­ten war­ten dann schon sehnsüch­tig", be­rich­tete Schmidt. Die eh­ren­amt­li­chen Kräfte wer­den von Mar­lene Hoo­ge, die haupt­be­ruf­lich be­schäf­tigt ist, an­ge­lei­tet. "Wir ha­ben gute Er­fah­run­gen ge­macht. Es gibt re­gel­mäßige Fort­bil­dun­gen, Re­fle­xio­nen und Ge­spräche in der Grup­pe", sagte Schmid­t.

­Die Dia­ko­nie­sta­tion ist daran in­ter­es­siert, den Kreis der Frei­wil­li­gen zu er­wei­tern. Bei den Zuhö­rern des Kon­zerts warb er dafür, den Be­suchs­dienst zu un­ter­stüt­zen. "Das könnte je­der ma­chen", er­klärte er. "Und der Be­darf ist groß."

vom 18.12.2013 | Ausgabe-Nr. 51A

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