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Fritz Rubart gab »Pinsel« an Falk Hötger weiter

Generationenwechsel im Malerhandwerk

Siek­holz. Fritz Ru­bart gibt den Pin­sel wei­ter: Der selbst­stän­dige Ma­ler­meis­ter aus Siek­holz hat in Ma­ler­meis­ter Falk Höt­ger einen qua­li­fi­zier­ten Nach­fol­ger ge­fun­den und gibt sein »Le­bens­werk« nun wei­ter, während er selbst sich lang­sam aus dem Ge­schäft zurück­zie­hen möchte und in den wohl­ver­dien­ten Ru­he­stand geht. Die of­fi­zi­elle Ü­ber­gabe fand in die­ser Wo­che im Bei­sein zahl­rei­cher Ver­tre­ter aus Wirt­schaft und Ver­wal­tung so­wie Freun­den und Be­kann­ten, stat­t.

Der Maler­be­trieb Ru­bart wurde 1929 durch Fritz Ru­bart sen. ge­grün­det. Zu­vor hatte er seine Lehre bei Ma­ler­meis­ter Au­gust Hampe in Schie­der ab­sol­viert. Im Ma­ler­meis­ter-Be­trieb Karl Ni­en­ro­th, Blom­berg lernte Fritz Ru­bart jun. das Maler­hand­werk und legte am 7. März 1973 seine Ma­ler­meis­ter­prü­fung vor der Hand­werks­kam­mer Ost-West­fa­len zu Lip­pe, Bie­le­feld, mit Er­folg ab. Nach wei­te­ren zwei Jah­ren Tätig­keit im väter­li­chen Be­trieb, ü­ber­nahm er die­sen 1975 in Ei­gen­re­gie. In den Fol­ge­jah­ren baute er die­sen zu ei­nem, weit ü­ber Lip­pes Gren­zen hin­aus, führen­den Maler­be­trieb aus. In den dar­auf fol­gen­den Jah­ren eröff­nete Fritz Ru­bart jun. einen Fi­li­al­be­trieb in Blom­berg, in der Lem­goer Straße 9 als Zei­chen der Ver­bun­den­heit mit der Stadt Blom­berg, für die er so man­chen Auf­trag im Ob­jekt­ge­schäft aus­führ­te. Als die Hollän­der in ih­ren NATO-Stütz­punkt ein­rück­ten, war Fritz Ru­bart von An­fang an bei der Truppe und ar­bei­tete mit der Nato bis zu de­ren Ab­zug ver­trau­ens­voll zu­sam­men. So man­ches Ob­jekt im Be­reich der Su­per­märkte trägt den Pin­sel­strich von Frie­del Ru­bart und sei­nen Mit­ar­bei­tern. Hier auch in ver­trau­ens­vol­ler Zu­sam­men­ar­beit mit hei­mi­schen Ar­chi­tek­ten.

Wenn Frie­del Ru­bart nun sei­nen »­Pin­sel« wei­ter­gibt, so fällt ihm das nicht leicht. Er hat noch viele Ideen und steckt nach wie vor vol­ler Ta­ten­drang. Aber die Bio­lo­gie setzt Gren­zen. In­so­weit ist er froh, in Falk Höt­ger einen Gleich­ge­sinn­ten ge­fun­den zu ha­ben, der seine Ar­beit fort­set­zen wird und auf­grund sei­ner Aus­bil­dung in der Lage ist, das Ver­trauen in den Ur­sprungs­be­trieb von Fritz Ru­bart, zu recht­fer­ti­gen. Doch ganz wird sich Ru­bart noch nicht aus dem Hand­werk zie­hen, denn er möchte sei­nem Nach­fol­ger im An­fang bei sei­nen neuen Auf­ga­ben, noch un­ter­stütz­ten, so dass es einen rei­bungs­lo­sen Ü­ber­gang gib­t.

­Ma­ler­meis­ter Falk Höt­ger ab­sol­vierte im März die­ses Jah­res seine Meis­ter­prü­fung vor der Hand­werks­kam­mer Ost-West­fa­len zu Lippe Bie­le­feld, mit gu­tem Er­folg. Zu­vor hatte er eine Lehre im Blom­ber­ger Ma­ler­meis­ter­be­trieb Her­bert und An­dreas Hei­de­mann ab­sol­viert. Da­nach folgte eine prak­ti­sche Aus­bil­dung, ge­folgt von ei­ner Ver­kaufstätig­keit bei der Firma Re­de­ker & Göd­de­meyer, Det­mold. Die prak­ti­sche Er­fah­rung von Ma­ler­meis­ter Falk Höt­ger, ge­paart mit den lang­jäh­ri­gen Kennt­nis­sen von Ma­ler­meis­ter Fritz Ru­bart sind Ga­rant für einen zu­frie­de­nen Kun­den rund um Schie­der-Schwa­len­berg, Blom­berg und ü­ber diese Gren­zen hin­aus. Des­sen kön­nen sich die Kun­den ver­si­chert sein.

vom 19.04.2008 | Ausgabe-Nr. 16B

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