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Wo Herzen höher schlagen

Klang- und Lichtinszenierung im Kurpark Bad Pyrmont

 

Bad Pyr­mont (af­k). Bei der "Il­lu­mi­na" im Kur­park von Bad Pyr­mont sa­gen Bil­der mehr als Wor­te, denn das Krea­tiv­fo­rum In­ter­art um Re­gis­seur Wolf­gang Lens­sen setzt die Be­son­der­hei­ten die­ser An­lage ein­drucks­voll in Sze­ne. Was bei Tag leicht zu ü­ber­se­hen ist, kann im Spiel von Hell und Dun­kel auf ü­ber­ra­schende Weise an­schau­lich ge­macht wer­den. Ein High­light ist dies­mal der Pal­men­gar­ten, des­sen hun­dert­jäh­ri­ges Be­ste­hen Bad Pyr­mont in die­sem Jahr fei­ert. Die In­sze­nie­rung ist ab so­fort bis zum 6. Ok­to­ber täg­lich von 19.30 bis 23 Uhr zu er­le­ben.

Die neue Klang- und Lichtinsze­nie­rung "Il­lu­mi­na" bringt das Herz zum Schla­gen. Das ist auch der Ti­tel die­ses Spek­ta­kels im Pyr­mon­ter Kur­park, das seit Frei­tag zehn Tage lang das Pu­bli­kum in den Abend- und Nacht­stun­den be­ein­dru­cken soll. Das Motto ist dann auch gleich­zei­tig Pro­gramm, sagt Re­gis­seur Wolf­gang Lens­sen: "Es ist ein Le­bens­baum, der sehr auf­fal­lend ist und in der Mitte des Kur­parks steht. Er hat mich auf die Idee ge­bracht, ein­mal so­zu­sa­gen des Herz des Parks zu in­sze­nie­ren." Im Ton­stu­dio hat er einen Herz­schlag ge­schaf­fen, der ganz tief trans­po­niert ist. Er ist ei­gent­lich im ge­sam­ten Kur­park zu hören und fast ü­ber­all dort auch zu spüren. Die­ser Bass des Herz­schlags be­glei­tet die Be­su­cher auf al­len zwölf Sta­tio­nen, die die "Il­lu­mi­na" in die­sem Jahr zu bie­ten hat.

Un­ter an­de­rem heißt ein Bild "Fata Mor­ga­na". Lens­sen: "Das wird eine Pal­me­no­ase wer­den, ge­schaf­fen aus 60 Ton­nen Sand, die hier ver­baut sind, an ei­nem Ort, wo ei­gent­lich keine Pal­men ste­hen dürf­ten. Das wird eine Chill-At­mo­s­phäre in der man sich zum Bei­spiel mit ei­nem Cock­tail bei hof­fent­lich an­ge­neh­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren ent­span­nen kann."

­Be­son­ders ist auch ein Mär­chen von der jun­gen Au­to­rin Diana Schmitz, das ganz spe­zi­ell zu die­ser "Il­lu­mi­na" ge­schrie­ben wur­de. "Das ist ein mo­der­nes Mär­chen von der Zeit", ver­rät Wolf­gang Lens­sen. "Das be­ginnt nicht mit dem tra­di­tio­nel­len "Es war ein­mal…" son­dern dreht sich um die Fra­gen: Was ist Zeit? Was macht Zeit mit uns? Diana Schmitz hat das wun­der­bar ge­schrie­ben und da­bei Zeit per­so­na­li­siert als Frau, die durch das Le­ben geht."

­Die "Il­lu­mi­na" ist eine Ver­an­stal­tung des Abends und der Nacht. Des­halb heißt auch die Haupt­sta­tion "­Ma­gie der Nacht". Dort wer­den auf ei­ner Lein­wand ex­trem schnell ge­schnit­tene Bil­der ge­zeigt. Von der Lein­wand ab­ge­wen­det sieht man als Be­su­cher einen rie­si­gen Voll­mond am Him­mel leuch­ten.

­Die ge­samte Lauf­stre­cke zu al­len zwölf Sta­tio­nen ist wie bei den vier Vor­gän­ger- Ver­an­stal­tun­gen der "Il­lu­mi­na" wie­der rund ein­tau­send Me­ter lang, aber sie un­ter­schei­det sich den­noch zu den frühe­ren In­sze­nie­run­gen in der Weg­führung. Auch wird der Ein­gang in den Kur­park zu die­ser "Il­lu­mi­na" ver­legt: Er be­fin­det sich dies­mal auf der Schloss­straßen­seite zwi­schen dem Pyr­mon­ter Schloss und dem Kon­zert­haus.

Die Ver­an­stal­tungs­lei­te­rin des Staats­ba­des Pyr­mont, Silke Schau­er, weist dar­auf hin, dass Be­su­cher je­der­zeit während der Öff­nungs­zei­ten in die In­sze­nie­rung ein­stei­gen kön­nen und dass letzt­lich je­der das Tempo des Rund­gang für sich selbst be­stim­men kann.

Auf Grund der großen Nach­frage an der Abend­kasse wird emp­foh­len, den Kar­ten­vor­ver­kauf zu nut­zen.

vom 28.09.2013 | Ausgabe-Nr. 39B

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