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» Schieder-Schwalenberg

Gebäude auf der Streichliste

Ausschuss berät Immobilien- und Infrastrukturkonzept

 

Schie­der-Schwa­len­berg (lig). Im Be­sitz der Stadt Schie­der-Schwa­len­berg be­fin­den sich zu viele Ge­bäu­de, die zu hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen. Das sagt der Be­richt der Ge­mein­de­prü­fungs­an­stalt (G­PA). Um sich einen Ü­ber­blick ü­ber mög­li­che Ein­spa­run­gen zu ver­schaf­fen, be­reiste der Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss in den ver­gan­ge­nen Wo­chen die in städ­ti­scher Hand be­find­li­chen Ge­bäu­de. Mitt­ler­weile hat die Ver­wal­tung ein Im­mo­bi­lien- und In­fra­struk­tur­kon­zept er­ar­bei­tet, das der Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss am heu­ti­gen Mitt­wo­ch, 22. Mai, ab 19 Uhr im Bür­ger- und Rat­haus Schie­der berät.

Das Kon­zept enthält Vor­schlä­ge, von wel­chen Im­mo­bi­lien sich die Stadt tren­nen und in Ei­gen­ver­ant­wor­tung von Ver­ei­nen ge­ben sollte so­wie Pläne zu Um­nut­zun­gen, Ver­än­de­run­gen, Miet- und Nut­zungs­er­höhun­gen oder Ab­riss.

In ih­rem Kon­zept schlägt die Ver­wal­tung die Ü­ber­tra­gung der ehe­ma­li­gen Wirt­schafts­ge­bäude "In der Trän­ke" (Schwa­len­ber­ger Brau­zunft), der Sport­häu­ser am Sport­platz Lo­the, Schwa­len­berg und Wöb­bel, der ehe­ma­li­gen Schule (Dorf­ge­mein­schafts­haus) und der Mehr­zweck­halle Bra­kel­siek, der ehe­ma­li­gen Schule Lo­the (Dorf­ge­mein­schafts­haus), der Turn­hal­len Lo­the und Wöb­bel, des Brun­nen­hau­ses so­wie der Ka­pelle auf dem Fried­hof in Siek­holz und des Brun­nen­hau­ses so­wie der Ka­pelle auf dem Fried­hof Glas­hütte auf die Nut­zer vor.

Für die Nut­zer des Bür­ger- und Rat­hau­ses Schie­der, der Domä­ne, der Turn­hal­len in Schie­der und Schwa­len­berg, des Rat­haus und Werk­hau­ses Schwa­len­berg so­wie wei­te­rer Ge­bäude wird eine Kos­te­ner­höhung an­ge­strebt. Auch Ideen zur Um­nut­zung der Schloss­park­schule und des Schlos­ses sind auf­ge­führt.

"Wenn und so­weit der Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss den Ent­wurf grundsätz­lich bil­ligt, wird die Ver­wal­tung ge­gen­wär­tige und po­ten­ti­elle künf­tige Nut­zer zu Ge­sprächen und Ver­hand­lun­gen ein­la­den. Ver­wal­tung und Po­li­tik der Stadt Schie­der-Schwa­len­berg stre­ben im gu­ten Ein­ver­neh­men mit den etwa 100 eh­ren­amt­lich ge­tra­ge­nen Ver­ei­nen und Ver­bän­den nicht nur ak­zep­ta­ble, son­dern mög­lichst auch ak­zep­tierte Lö­sun­gen an. Ein­sei­tige Ent­schei­dun­gen der Stadt, ge­gen das Vo­tum von Nut­zern Ge­bäude oder An­la­gen außer Be­trieb zu stel­len und eine wei­tere Nut­zung zu un­ter­bin­den, soll­ten mög­lichst ver­mie­den wer­den", schreibt der Bür­ger­meis­ter.

­Die Stadt Schie­der-Schwa­len­berg muss jähr­lich rund 850.000 Euro spa­ren, um ein ge­neh­mi­gungs­fähi­ges Haus­halts­si­che­rungs­kon­zept auf­stel­len zu kön­nen. Die Ver­wal­tung habe dem Fi­nanz- und Rech­nungs­aus­schuss emp­foh­len, im Be­reich der Im­mo­bi­lien einen Kon­so­li­die­rungs­be­trag von 250.000 Euro vor­zu­ge­ben. Hierü­ber sie aber noch nicht be­ra­ten. Sollte ein nied­ri­ger Kon­so­li­die­rungs­kurs ein­ge­schla­gen wer­den, führe dies zu stär­ke­rer Kon­so­li­die­rung an an­de­rer Stel­le, schreibt der Bür­ger­meis­ter.

­Des­wei­te­ren wird an die­sem Abend eine Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­si­cher­heit auf der Fi­scher­bergstraße be­ra­ten. Dort hatte es zwei schwere Ver­kehrs­un­fälle mit Rad­fah­rern ge­ge­ben.

vom 22.05.2013 | Ausgabe-Nr. 21A

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