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Psychische Erkrankungen

Informations- und Erfahrungsaustausch für Angehörige

Bad Sal­zu­flen. Ist ein Fa­mi­li­en­mit­glied psy­chisch er­krankt, ist die ganze Fa­mi­lie da­von be­trof­fen. Nur für die Fa­mi­lie gibt es keine Be­hand­lung, oft we­nig In­for­ma­tion und noch we­ni­ger Zeit für Ge­spräche. Da­bei scheint al­les aus den Fu­gen zu ge­ra­ten, nichts ist mehr wie es war.

Was kann man als An­gehö­ri­ger in so ei­ner Si­tua­tion tun? Und wie ge­hen an­dere An­gehö­rige da­mit um, wenn ein Fa­mi­li­en­mit­glied psy­chisch schwer er­krankt. Am Mitt­wo­ch, 30. Ja­nu­ar, wird zunächst ein Mit­glied der In­ter­es­sen­ge­mein­schaft der An­gehö­ri­gen psy­chisch Kran­ker aus Det­mold in der Gel­ben Schule in der Mar­tin-Lu­ther-Straße 2 von 18.30 bis 20 Uhr aus sei­ner Er­fah­rung als An­gehö­ri­ger ei­nes psy­chisch Er­krank­ten be­rich­ten.

An­sch­ließend be­steht Ge­le­gen­heit, in ei­ner mo­de­rier­ten Ge­sprächs­runde von ei­ge­nen Er­fah­run­gen zu be­rich­ten und von an­de­ren zu er­fah­ren, wie sie ihr Le­ben als El­tern, als Part­ner, als er­wach­sene Ge­schwis­ter oder er­wach­sene Kin­der oder als Freun­d/Freun­din an der Seite ih­res psy­chisch er­krank­ten An­gehö­ri­gen le­ben. Die Er­fah­rung zeigt, dass der Aus­tausch mit an­de­ren An­gehö­ri­gen ent­las­tet und neue An­re­gun­gen dafür gibt, mit der ei­ge­nen Si­tua­tion bes­ser um­zu­ge­hen.

Die Mo­de­ra­tion des Abends ü­ber­nimmt Ka­rin Mar­ci­niak von der Selbst­hilfe-Kon­takt­stelle des Krei­ses Lip­pe. Mehr In­fos ste­hen im In­ter­net un­ter ww­w.­selbst­hilfe-lip­pe.­de.

vom 19.01.2013 | Ausgabe-Nr. 3B

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