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6. Lippische Zeitarbeitsbörse in der Arbeitsagentur

Informieren und Vorurteile abbauen

Det­mold (ab). Die Ar­beit­s­agen­tur Det­mold or­ga­ni­siert ge­mein­sam mit lip­pi­schen Zeit­ar­beits­un­ter­neh­men er­neut eine Zeit­ar­beits­börse und bie­tet den Un­ter­neh­men eine In­for­ma­ti­ons­platt­form zur In­for­ma­tion rund ums Thema an. Die Si­tua­tion auf dem Ar­beits­markt in Lippe zeige auf­grund der der­zei­ti­gen Kon­junk­tur­lage eine po­si­tive Auf­wärts­ten­denz. »­Der Per­so­nal­be­darf ist mit dem kon­junk­tu­rel­len Auf­schwung ge­stie­gen«, er­klärt der Pres­se­spre­cher der Ar­beit­s­agen­tur, Wolf­gang Strüß­mann. Da­durch stell­ten die Un­ter­neh­men in Lippe wie­der ver­mehrt Per­so­nal ein.

Spür­bar sei da­bei, dass die Be­triebe und Ver­wal­tun­gen in die­ser Phase zunächst ver­stärkt zeit­lich be­fris­tet Ar­beit­neh­mer be­schäf­ti­gen. Da­her sei der­zeit spe­zi­ell Zeit­ar­beit ein sehr wich­ti­ges The­ma.

­Die mitt­ler­weile sechste Auf­lage der »Lip­pi­schen Zeit­ar­beits­bör­se« wird am kom­men­den Don­ners­tag, den 25. Ok­to­ber statt­fin­den. Zwölf in Lippe tätige Per­so­nal­dienst­leis­ter – das sind zwei mehr als beim letz­ten Mal – in­for­mie­ren und be­ra­ten auf zwei Eta­gen im Foyer der Det­mol­der Ar­beit­s­agen­tur an der Wit­te­kind­straße ü­ber Fak­ten so­wie Mög­lich­kei­ten der Zeit­ar­beit. In Ko­ope­ra­tion mit der »Lippe pro Ar­beit« wird auch die Agen­tur für Ar­beit auf der Börse mit Stän­den prä­sent sein und ü­ber freie Stel­len­an­ge­bote in der Re­gion in­for­mie­ren.

An­ge­passt an die Kun­den­wün­sche sind während der Herbst­in­for­ma­ti­ons­börse von 9 bis 15 Uhr zahl­rei­che kun­dige Fach­leute der Per­so­nal­dienst­leis­tungs­bran­che vor Ort. Sie ma­chen diese be­son­dere Ar­beits­form trans­pa­rent und wol­len da­mit im­mer noch be­ste­hende Vor­ur­teile ab­bau­en. Zur »Lip­pi­schen Zeit­ar­beits­bör­se« la­den die Ver­an­stal­ter da­her ins­be­son­dere ar­beits­lose Ar­beit­neh­mer ein, die sich bei die­ser

­Fort­set­zung nächste Sei­te

Ge­le­gen­heit einen Ein­druck ü­ber der­ar­tige Be­schäf­ti­gungs­al­ter­na­ti­ven ver­schaf­fen kön­nen. 1.200 von ih­nen wur­den im Vor­feld be­reits per­sön­lich an­ge­schrie­ben und ein­ge­la­den. Be­vor­zugt ein­ge­stellt wer­den spe­zi­ell qua­li­fi­zierte Fach­leute so­wie leis­tungs­starke Hilfs­kräf­te, die mög­lichst mo­bil sind.

Nach den bis­he­ri­gen Er­fah­run­gen der Pra­xis stei­gen durch die Be­schäf­ti­gung in Zeit­ar­beit die Chan­cen der Ar­beit­neh­mer er­heb­lich, wie­der einen dau­er­haf­ten Job zu fin­den, wie es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung der Ar­beit­s­agen­tur heißt.

Ob­wohl Zeit­ar­beit in der heu­ti­gen Ar­beits­welt weit ver­brei­tet ist, gebe es im­mer noch Vor­be­halte ge­gen diese Ar­beits­form. Da­her solle auch mit die­sem ge­mein­sa­men Auf­tritt der lip­pi­schen Zeit­ar­beits­un­ter­neh­men not­wen­dige Auf­klärungs­ar­beit ge­leis­tet wer­den.

Am kom­men­den Don­ners­tag ha­ben in­ter­es­sierte Be­su­cher die Chan­ce, De­tails ü­ber Rah­men­be­din­gun­gen, Be­son­der­hei­ten der Be­schäf­ti­gung und des wech­seln­den Ar­beits­plat­zes so­wie ü­ber sons­tige Ein­zel­hei­ten der Zeit­ar­beit zu er­fah­ren.

Von den be­tei­lig­ten Fach­leu­ten wer­den bei die­ser Ge­le­gen­heit ins­be­son­dere die mög­li­chen fle­xiblen Ar­beits­for­men als Vor­teile der Zeit­ar­beit her­aus­ge­stellt. Nicht zu un­ter­schätz­ten sei fer­ner die Be­rufs­er­fah­rung, die Ar­beit­neh­mer durch wech­selnde Einsätze in un­ter­schied­li­chen Be­trie­ben er­wer­ben. Auch ler­nen Zeit­ar­beit­neh­mer durch die zeit­lich be­fris­te­ten be­ruf­li­chen Tätig­kei­ten in den ver­schie­de­nen Un­ter­neh­men und Bran­chen wert­volle un­ter­schied­li­che Ar­beits­tech­ni­ken so­wie Ar­beits­abläufe ken­nen und er­wei­tern da­bei we­sent­lich ih­ren be­ruf­li­chen Ho­ri­zont.

Darü­ber hin­aus schaffe eine Be­schäf­ti­gung als Zeit­ar­beit­neh­mer gute Kon­takte zu an­de­ren Men­schen in den Be­trie­ben und den Ver­ant­wort­li­chen in den Per­so­nalbüros der Un­ter­neh­men. So­mit war Zeit­ar­beit in der Ver­gan­gen­heit für Ar­beit­neh­mer viel­fach ein Sprung­brett für einen er­folg­rei­chen Wie­der­ein­stieg in das Be­rufs­le­ben.

vom 17.10.2007 | Ausgabe-Nr. 42A

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