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Nordmanntanne im Trend

Verbraucher setzen beim Kauf auf Bäume aus der Region

 

Ob­wohl die Spät­fröste An­fang des Jah­res auch in den Weih­nachts­baum­plan­ta­gen einen großen Scha­den an­rich­te­ten, ste­hen laut Ha­ge­dorn genü­gend Bäume für den Ver­kauf zur Ver­fü­gung. Je nach Qua­lität ist für die be­lieb­ten Nord­mann­tan­nen mit zwei Me­ter Länge mit etwa 34 bis 45 Euro pro Baum zu rech­nen. Für die Blau­fich­ten sind ca. 20 bis 24 Euro und für Fich­ten 14 bis 18 Euro zu ver­an­schla­gen. "­Die Nord­mann­tanne ist nach wie vor der po­pulärste Baum mit ei­nem Markt­an­teil von 80 Pro­zent", so der Vor­sit­zen­de. Ihr gleich­mäßi­ger Wuchs und die be­kann­ten glän­zend-tief­grü­nen Na­deln mit be­son­ders lan­ger Fes­tig­keit ma­chen den Baum zum ab­so­lu­ten Lieb­ling. "­Mit großem Ab­stand ist und bleibt die Blau­fichte mit etwa 15 Pro­zent Markt­an­teil die Num­mer Zwei", er­klärt Ha­ge­dorn. Fich­ten, Edel­tan­nen und we­nige an­dere Bäume wie Kie­fern oder Dou­gla­sien kom­plet­tie­ren das Christ­baum-An­ge­bot. Etwa 12 Jahre steht der Weih­nachts­baum durch­schnitt­lich auf den Plan­ta­gen, be­vor Säge oder Axt dem Ge­wächs an den Stamm ge­hen. "Ist der Weih­nacht­baum erst ein­mal zwei Me­ter hoch, sieht man ihm nicht mehr an, dass er ein­mal ein win­zig klei­nes Sa­men­korn war", schil­dert der Vor­sit­zen­de. Die Sa­men wür­den zu­erst aus Zap­fen äl­te­rer Bäume ge­won­nen. Das Sa­men­korn wird dann in Baum­schu­len zum Säm­ling ge­zo­gen und nach drei bis vier Jah­ren an Forst- und Weih­nachts­baum­be­triebe als Jung­pflan­zen ver­kauf­t.

Christ­baum, Tan­nen­baum, Weih­nachts­baum - wie man ihn auch im­mer nennt; das be­lieb­teste Sym­bol zur Weih­nachts­zeit ist der Baum. Er­staun­lich daran ist, dass es ihn noch gar nicht so lange gibt. Die ers­ten ge­schmück­ten Tan­nen­bäume tauch­ten vor rund 400 Jah­ren auf. Wirk­lich ver­brei­tet hat sich die­ser Brauch aber erst vor un­ge­fähr 100 Jah­ren. "­Bis da­hin war er nach Aus­kunft Ha­ge­dorns in der Re­gion noch längst nicht in je­der Fa­mi­lie an­zu­tref­fen. Von Deutsch­land aus sei sein Sie­ges­zug dann ü­ber die ganze Welt ge­gan­gen.

vom 01.12.2012 | Ausgabe-Nr. 48B

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