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Mitgliederversammlung bestätigt den Vorstand im Amt

Wer nimmt die Eigenleistung in die Hand?

Leo­polds­höhe (k­d). Für den Aus­bau sei­nes neuen Sport­hau­ses sucht der TuS Leo­polds­höhe im­mer noch Frei­wil­li­ge. Bei der Jah­res­ver­samm­lung in der Gast­stätte "­Zur Post" rich­tete der Vor­stand er­neut einen Ap­pell an die Mit­glie­der.

Im Au­gust wurde der Roh­bau des neuen Ge­bäu­des ter­min­ge­recht fer­tig­ge­stellt. Das funk­ti­ons­ge­rechte Sport­häu­schen um­fasst Um­klei­deräu­me, Du­schen und Toi­let­ten eine Küche so­wie einen Be­spre­chungs­raum, in dem 80 Per­so­nen Platz fin­den kön­nen. TuS-Ge­schäfts­füh­rer Axel Me­ckel­mann in­for­mierte jetzt die Mit­glie­der, dass die be­auf­trag­ten Hand­wer­ker mit ih­ren Ar­bei­ten voll im Zeit­plan lie­gen. An­sch­ließend müsse die ge­plante Ei­gen­leis­tung der TuS-Mit­glie­der er­bracht wer­den.

­Der Ge­schäfts­füh­rer wandte sich mit der drin­gen­den Bitte an die Mit­glie­der mit an­zu­pa­cken. Denn in der Kal­ku­la­tion nimmt der Ei­gen­an­teil einen großen Stel­len­wert ein. Es wer­den wei­ter­hin Frei­wil­lige für Ma­ler-, Flie­sen- und Außen­ar­bei­ten ge­sucht.

"Es gibt ge­nug zu tun, und es liegt an uns, wann das Haus fer­tig ge­stellt wird", sagte die Vor­sit­zende Sa­bine Holz­hauer zu die­sem The­ma. Auf kei­nen Fall solle in Leo­polds­höhe et­was Ähn­li­ches pas­sie­ren wie in Ase­mis­sen, wo die Ar­bei­ten we­gen man­geln­der Be­tei­li­gung der Ver­eins­mit­glie­der vor­läu­fig ein­ge­stellt wer­den muss­ten.

In den ein­zel­nen Ab­tei­lun­gen gab es "k­eine be­son­de­ren Vor­komm­nis­se", wie die Spar­ten­lei­ter be­rich­te­ten. Auch die Mit­glie­der­zahl des TuS ent­wi­ckelt sich po­si­tiv: Mit jetzt 1.400 Mit­glie­dern be­fin­det sich der Sport­ver­ein im Auf­wind. Im ver­gan­ge­nen Jahr konnte die ge­plante Bei­trags­er­höhung we­gen ei­nes Form­feh­lers nicht um­ge­setzt wer­den, bei der jet­zi­gen Ver­samm­lung wurde sie dann be­schlos­sen. Ent­ge­gen den in der Ge­meinde kur­sie­ren­den Gerüch­ten, der Ver­ein sei plei­te, be­rich­tete Kas­sen­war­tin An­ge­lika Rich­ter das Ge­gen­teil. Im ver­gan­ge­nen Jahr wurde die Kasse mit ei­nem plus in Höhe von 25.000 Euro ab­ge­schlos­sen. Von die­ser Summe wur­den 20.000 Euro für das Sport­haus zur Ver­fü­gung ge­stell­t.

Als ein­zige Kan­di­da­tin wurde Sa­bine Holz­hauer von der Ver­samm­lung in ih­rem Amt als Vor­sit­zende bestätigt, Zum Stell­ver­tre­ter wurde Klaus Fied­ler ge­wählt, der das Amt be­reits ein­mal inne hatte und dem aus­schei­den­den Heiko Prante folg­te. Den Vor­stand bil­den jetzt: der dritte stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende Lars Ar­ning, Kas­sen­war­tin An­ge­lika Rich­ter, ihre Stell­ver­tre­te­rin Bär­bel Koch­siek, Ge­schäfts­füh­rer Axel Me­ckel­mann (als Nach­fol­ger von Ste­phan Hohn), zwei­ter Ge­schäfts­füh­rer Erich Mühlen­mei­er, drit­ter Ge­schäfts­füh­rer Wolf­gang Stief, Schrift­füh­re­rin Mo­nika Lüt­kehöl­ter und Ju­gend­war­tin Jea­nette Ja­kiels­ki.

Auf Grund ih­rer 50-jäh­ri­gen Mit­glied­schaft im TuS wur­den Die­ter Po­ste­her, Fried­helm Wed­der­wille und Wil­fried Schür­mann zu Eh­ren­mit­glie­dern er­nannt; künf­tig brau­chen sie keine Bei­träge mehr an den Ver­ein ab­zu­führen. Seit 40 Jah­ren hal­ten Karl-Heinz Hoh­mann und Gi­sela Koch dem TuS die Treue. Für 25-jäh­rige Mit­glied­schaft wur­den ge­ehrt: Ste­phan Zan­der, Heike Ger­bach, Re­nate Gu­ckel, Wal­traud Wie­busch, Gerda Voß, Mar­lies Geld­mei­er, Sy­li­via Gotts­le­ben, Irm­gard Mi­lew­ski, In­ge­borg Nest­ler, Erika Tonk, Al­fred Ar­ning, Irene Hei­de­mann, Jörg Meier zu Even­hau­sen und Rolf An­dretz­ky. Und schließ­lich gab es Blu­men für Her­tha Klein-Gün­ne­wyk, die auf eine 45 Jahre an­dau­ernde Tätig­keit als Ü­bungs­lei­te­rin zurück­blickt.

vom 22.03.2008 | Ausgabe-Nr. 12B

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