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Eine Farbe mehr im Regenbogen

Kindertagesstätte in Leopoldshöhe-Schuckenbaum mit neuem Bereich für »U 3«

Leo­polds­höhe (k­d). Hel­ler, schö­ner, größer: Nach der Er­wei­te­rung ist die Kin­der­ta­gesstätte »Re­gen­bo­gen­kin­der­lan­d« in Leo­polds­höhe-Schu­cken­baum, Auf der Helle 4 a, jetzt bes­tens für Kin­der un­ter drei Jah­ren (»U 3«) ge­eig­net.

In der Kita spie­len 64 Kin­der in drei al­ters­ge­misch­ten Grup­pen zu­sam­men. Durch den neuen Raum fin­den sie­ben Kin­der un­ter drei Jah­ren nun­mehr bes­sere Rah­men­be­din­gun­gen vor. Der Aus­bau ei­nes ei­ge­nen Be­rei­ches mit Grup­pen-, Schlaf- und Wi­ckel­raum war we­gen der großen Nach­frage not­wen­dig ge­wor­den. »Un­sere An­mel­de­liste ist sehr lang«, sagte die Lei­te­rin der Ein­rich­tung, Clau­dia März­ke. »­Mehr als 20 Fa­mi­lien ha­ben ihr In­ter­esse be­kun­det.« Der Ein­zugs­be­reich ist recht groß; die Kin­der woh­nen in Schu­cken­baum, Ni­en­ha­gen, Bex­ter­ha­gen und Leo­polds­höhe-Nord.

Nach den Som­mer­fe­rien wird der U 3-Be­reich in Be­trieb ge­nom­men. Im Wi­ckel­raum sind auch Wasch­be­cken und Kin­der­toi­let­ten vor­han­den. »Das WC hat einen Gum­mi­rand, spe­zi­ell für kleine Kin­der­po­pos«, sagte Clau­dia März­ke.

­Bei gu­tem Wet­ter kön­nen die Klei­nen in ei­nem ge­schütz­ten Ab­schnitt des Außen­gelän­des spie­len. Auch an genü­gend Platz für die Kin­der­wa­gen wurde ge­dacht. Die­ser »Ab­schieds­be­reich« ist vor al­lem für die Jüngs­ten sehr wich­tig, da­mit sie ih­ren El­tern nach der Ü­ber­gabe noch win­ken kön­nen.

»Ins­ge­samt ha­ben wir eine deut­li­che Ver­bes­se­rung er­reicht«, be­tonte Clau­dia März­ke. Sie zeigte sich er­leich­tert, dass die Bau­phase nun eine Ende ge­fun­den hat. »Da zu­vor auch noch ein Was­ser­scha­den auf­ge­tre­ten war, hat­ten wir ein Jahr lang eine an­dau­ernde Bau­stel­le.«

Das »Re­gen­bo­gen­kin­der­lan­d« ver­steht sich als ein Ort zum Wohl­fühlen und ein Ort für viel­fäl­tige Er­fah­run­gen. Dies wird er­reicht durch Be­we­gung, durch an­re­gende Spiel- und Frei­räu­me, Spie­len und Ge­stal­ten durch viel Raum für Krea­ti­vität, Spra­che durch stän­dige sprach­li­che Aus­ein­an­der­set­zung und ge­zielte Sprach­för­de­rung so­wie täg­li­cher Um­gang mit Na­tur und Um­welt. Dazu dient das Außen­spiel­gelände mit Sand­käs­ten, Spiel­geräten, und Schau­kel, so­wie »Zau­ber­wald« und Kräu­ter­gar­ten.

Ihre Ar­beit ha­ben die Mit­ar­bei­te­rin­nen un­ter das Motto ge­stellt: »­Mi­tein­an­der la­chen, wei­nen, re­den, strei­ten, spie­len, ler­nen. Ein­fach mit­ein­an­der le­ben! Das be­deu­tet für uns, das Ge­mein­schafts­ge­fühl der Kin­der zu för­dern und ein Mit­ein­an­der zu schaf­fen, in­dem je­des Kind sei­nen Platz fin­det.«

Das Team be­steht aus elf fach­kom­pe­tenten und en­ga­gier­ten päd­ago­gi­schen Mit­ar­bei­te­rin­nen. Die U 3-Gruppe wird von Clau­dia Schnei­der ge­lei­tet. »Wir führen viele in­di­vi­du­elle El­tern­ge­spräche, denn die Er­zie­hungs­part­ner­schaft wird bei uns groß ge­schrie­ben«, so Clau­dia März­ke.

Im »Re­gen­bo­gen­kin­der­lan­d« gibt es ins­ge­samt drei Grup­pen, die Ka­nin­chen-, die Ele­fan­ten- und die Mäu­se­grup­pe. Ih­ren natür­li­chen Be­we­gungs­drang kön­nen die Kin­der durch viel­fäl­tige An­ge­bote in und an dem Ge­bäude nach­kom­men.

Im Außen­gelän­de, im Be­we­gungs­raum und in den Ru­he­zo­nen gibt es zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten sich aus­zu­to­ben, Kör­perer­fah­run­gen zu ma­chen, Kräfte aus­zu­pro­bie­ren, den ei­ge­nen Kör­per ein­schät­zen zu ler­nen, aber auch sich zurück­zu­zie­hen. So steht ein ei­ge­ner Raum für An­span­nung und Ent­span­nung of­fen. So ist ein Rhyth­mus zwi­schen Be­we­gung und Ruhe mög­lich.

­So­eben wurde im Turn­raum auch die neue Klet­ter­wand mit Turn­mat­ten in­stal­liert. Sie konnte durch die fi­nan­zi­elle Un­ter­stüt­zung der ver­stor­be­nen, frühe­ren Lei­te­rin Chris­tine Ha­le­meyer und wei­te­ren Spen­den an­ge­schafft wer­den. »­Die Klet­ter­wand kommt bei den Kin­dern sehr gut an«, so Clau­dia März­ke. »Das ist eine Farbe mehr in un­se­rem Re­gen­bo­gen.«

vom 29.08.2012 | Ausgabe-Nr. 35A

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