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Vor 40 Jahren trat Gerd Hoffmann der FDP bei und prägte die Politik in Oerlinghausen

Ein »Achtundsechziger« für den Parlamentarismus

 

Oer­ling­hau­sen-Währen­trup (k­d). »­Gerd Hoff­mann hat sich um die FDP und die Kom­mu­nal­po­li­tik ver­dient ge­macht«, sagte die Be­zirks­vor­sit­zende der Li­be­ra­len, die Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Gu­drun Kopp. Beim Oer­ling­hau­ser Orts­par­tei­tag im Ho­tel Mügge in Währen­trup gra­tu­lierte sie zu sei­ner 40-jäh­ri­gen Par­tei­mit­glied­schaft und ü­ber­reichte ihm ein Buch mit den Un­ter­schrif­ten pro­mi­nen­ter FDP-Po­li­ti­ker.

»Ich kenne und schätze Gerd Hoff­mann, wir sind ein Stück un­se­res po­li­ti­schen Weges ge­mein­sam ge­gan­gen«, sagte Gu­drun Kopp. Der »echte Oer­ling­hau­ser« hat sich im Al­ter von 25 Jah­ren für die FDP ent­schie­den und sich sehr für die Par­tei en­ga­giert. 15 Jahre lang gehörte er dem Rat an, fünf Jahre hatte er das Amt des stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ters in­ne. Er war im Haupt­aus­schuss und in zahl­rei­chen an­de­ren Aus­schüs­sen tätig. Er war Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der und in der Par­tei Mit­glied des Kreis­vor­stan­des. Gu­drun Kopp be­zeich­nete ihn als tief­schür­fend, fein­sin­nig, aber nie ober­fläch­lich oder ei­tel. »­Sein fei­nes po­li­ti­sches Ge­spür zeich­net ihn aus­«, so Kopp. »­Gerd Hoff­mann ist je­mand, der sagt, was er denkt und denkt, was er sag­t.«

­Die Be­zeich­nung »Achtund­sech­zi­ger« be­zog der Ju­bi­lar auch auf sich, »al­ler­dings bin ich nicht auf die Straße ge­gan­gen, um Po­li­tik zu ma­chen, son­dern habe mich für den Par­la­men­ta­ris­mus ent­schie­den.« Des­halb werde er sich auch wei­ter­hin po­li­tisch en­ga­gie­ren, ver­sprach Hoff­mann.

In sei­nem Re­chen­schafts­be­richt ging Lo­thar Jaehn, der Vor­sit­zende des FDP-Stadt­ver­bands, auf die Ar­beit im Rat, die po­si­tive Haus­halt­s­ent­wick­lung der Stadt und die Ak­ti­vitäten der FDP ein. Der hohe In­for­ma­ti­ons­be­darf ma­che es er­for­der­lich, so Jaehn, dass die Li­be­ra­len auch im In­ter­net ver­tre­ten sei­en. Seit An­fang 2008 ist dies der Fall. Durch Neu­ein­tritte hat sich die Mit­glie­der­zahl auf 74 er­höht. Seit drei Jah­ren be­steht ein Ver­bund mit der FDP in Leo­polds­höhe. Aus dem Nach­bar­ort be­rich­tete Ma­rie-Luise Ase­mis­sen, dass die Ar­beit im Ge­mein­de­rat we­nig har­mo­nisch sei. Sie kri­ti­sier­te, dass trotz ei­nes mas­si­ven Ein­bruchs bei der Ge­wer­be­steuer auf­wän­dige Bau­ten wie der Markt­platz­brun­nen, eine Ge­samt­schul­mensa, neue Straßen und Sport­hal­len ge­plant wer­den.

­So­wohl Oer­ling­hau­sen als auch Leo­polds­höhe fühlen sich von der Bahn »­ab­ge­häng­t«, meinte Gu­drun Kopp, denn auf der Re­gio­nal­stre­cke 404 komme es häu­fig zu Ver­spätun­gen. Dies werde von der Deut­schen Bahn be­strit­ten, es gebe eine 97-pro­zen­tige Pünkt­lich­keit. Um den Kreis Lippe bes­ser an­zu­sch­ließen, spricht sich die FDP für den Bau ei­nes Be­geg­nungs­glei­ses am Bahn­hof in Ase­mis­sen aus­.

­Bei den Wahlen zum Vor­stand wur­den Lo­thar Jaehn als Vor­sit­zen­der und Rein­hard Meyer als Stell­ver­tre­ter ebenso im Amt bestätigt wie Schatz­meis­te­rin An­ne­gret Meier und Schrift­füh­rer Mi­chael Han­ke.

Als Bei­sit­zer fun­gie­ren Ma­rie-Luise Ase­mis­sen, Jens Ed­ler, Gerd Hoff­mann, Pe­ter Meier und San­dra Ri­che­ton.

vom 19.03.2008 | Ausgabe-Nr. 12A

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