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Neues VdK-Vorstandsteam gewählt

Die sozialen Probleme angehen

 

Det­mold (hn). Der So­zi­al­ver­band VdK ist ein mo­der­ner So­zi­al­ver­band, der die In­ter­es­sen von So­zi­al­rent­nern, Schwer­be­hin­der­ten, Un­fallop­fern so­wie Kriegs- und Wehr­dien­stop­fern ver­tritt. Bun­des­weit zählt er ü­ber 1,4 Mil­lio­nen Mit­glie­der. In Nord­rhein-West­fa­len sind es rund 200.000 - or­ga­ni­siert in 44 Kreis­ver­bän­den und rund 950 Orts­ver­bän­den. Mehr als 600 Mit­glie­der zählt der VdK in Det­mold. Da der alte Vor­stand nach Dif­fe­ren­zen um die künf­tige Aus­rich­tung des VdK Orts­ver­ban­des ohne Vor­war­nung zum 31. De­zem­ber 2007 zurück­ge­tre­ten war, stellte sich in der Jah­res­haupt­ver­samm­lung am 8. März in der Gast­stätte »­Zum Don­oper­teich« der vom Vor­sit­zen­den des Kreis­ver­ban­des Lippe-Det­mold, Wolf­gang Kers­ten, kom­missa­risch ein­ge­setzte Vor­stand zur Wahl.

Laut Sat­zung übte Beck­mann als Vor­sit­zen­der die Funk­tion des Wahl­lei­ters aus und die Kan­di­da­ten stell­ten sich zunächst der Ver­samm­lung per­sön­lich vor. Ge­wählt wur­den Hein­rich Stock (stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der), Re­gina Do­meier (Kas­sie­re­rin), Bal­dur Gro­the (stell­ver­tre­ten­der Kas­sie­rer), San­dra Het­land (Schrift­füh­re­rin), Gerd Luh­mann (stellv. Schrift­füh­rer), Helga Gro­the (Hin­ter­blie­be­nen­be­treue­rin), Ernst-Otto Schu­ma­cher (stellv. Hin­ter­blie­be­nen­be­treu­er), An­dreas Wil­den (Be­hin­der­ten­be­treu­ung) und Gu­drun Pohl (Ju­gend­ar­beit). Kriegs- und Wehr­dien­stop­fer be­treuen ge­mein­sam An­dreas Wil­den und Ernst-Otto Schu­ma­cher. Mit die­sem neuen Team will man die al­ten Schie­nen ver­las­sen. Es sol­len wie­der re­gel­mäßige In­fos an alle Mit­glie­der her­an­ge­tra­gen und In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen ü­ber Ernährung, Hos­piz­dienst, Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen so­wie das Erbrecht durch­ge­führt wer­den. Be­kannt sei, dass der Ver­band eine gute Rechts­be­ra­tung bie­te.

­Der So­zi­al­ver­band VdK hat die So­zi­al­ge­setz­ge­bung, wie etwa das so­ziale Ent­schä­di­gungs­recht und das Schwer­be­hin­der­ten­recht ent­schei­dend be­ein­flusst und mit­ge­stal­tet. Auch wei­ter­hin kämpft der So­zi­al­ver­band VdK für den Er­halt der so­zia­len Si­che­rungs­sys­teme - Ren­ten­ver­si­che­rung, Pfle­ge­ver­si­che­rung, Kran­ken­ver­si­che­rung etc. - und die Wah­rung so­zia­ler Ge­rech­tig­keit. Mit­glie­der pro­fi­tie­ren von sämt­li­chen Ser­vice-An­ge­bo­ten des So­zi­al­ver­bands VdK. Diese sind un­ter an­de­rem: Be­ra­tung in al­len so­zi­al­recht­li­chen Fra­gen - vom Schwer­be­hin­der­ten- bis zum Ren­ten­recht. Ver­tre­tung der po­li­ti­schen In­ter­es­sen ge­genü­ber der Öf­fent­lich­keit, dem Ge­setz­ge­ber, Ge­rich­ten, Re­gie­run­gen, Behör­den und Ver­wal­tun­gen. Rechts­ver­tre­tung vor So­zi­al­ge­rich­ten, dem Lan­des­so­zi­al­ge­richt und in be­son­de­ren Fäl­len vor dem Bun­des­so­zi­al­ge­richt, vor Wi­der­spruchs­aus­schüs­sen und in Kriegs­op­fer­fra­gen vor den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten.

Auch die Un­ter­stüt­zung und För­de­rung von Maß­nah­men auf dem Ge­biet des Be­hin­der­ten­sports er­mög­licht der So­zi­al­ver­band; so­wie Ur­laub in ver­bands­ei­ge­nen Er­ho­lungs­häu­sern, de­ren Be­such der VdK ver­mit­telt, Ge­sel­lig­keit, Frei­zeitak­ti­vitäten, Kon­tak­te, Rei­sen und Ta­ges­aus­flü­ge. Ebenso zum An­ge­bot gehört die so­ziale Be­treu­ung äl­te­rer Men­schen, die nach ih­ren Le­ben­sumstän­den hilfs­be­dürf­tig oder ver­ein­samt sind, zum Bei­spiel im Rah­men von Kran­ken- und Al­ten­be­su­chen. Es gibt viele Mög­lich­kei­ten, sich ak­tiv am Ge­sche­hen im Orts­ver­band zu be­tei­li­gen. Für wei­tere In­for­ma­tio­nen steht Gün­ter Beck­mann un­ter Te­le­fon 05231-962 15 75 zur Ver­fü­gung.

vom 15.03.2008 | Ausgabe-Nr. 11B

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