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»Newcomer« von TrioArt präsentieren Werke ab 16. März im Haus des Gastes

Die Kunst, nicht an Pinguine zu denken

 

Lage-Hörste (lam). Die nun­mehr vierte Aus­stel­lung der »­Ne­w­co­mer« von Trio­Art, ü­ber­schrie­ben mit »­Kom­mu­ni­ka­tion« oder »­Die Kunst, nicht an Pin­guine zu den­ken« wird am Sonn­tag, 16. März, um 11.00 Uhr im »Haus des Gas­tes« eröff­net und ist dort bis zum 06. April zu se­hen. »­Die Prä­sen­ta­tion stellt sich der Fra­ge, wie Kunst mit dem Be­trach­ter kom­mu­ni­ziert und Denk­pro­zesse und As­so­zia­tio­nen her­vor­ruft«, er­läu­tert Pe­tra Nie­der­dorf. Und Wil­helm Wort­berg er­gänzt: »So hat die Auf­for­de­rung im Un­ter­ti­tel, nicht an Pin­guine zu den­ken das ge­naue Ge­gen­teil zur Fol­ge. Ge­nauso set­zen Bil­der im Be­trach­ter oft un­er­war­tete Denk­pro­zesse in Gang, wenn er sich auf die Ge­dan­ken des Künst­lers ein­lässt.«

­Die Pin­guine be­ein­fluss­ten die Künst­ler in der Vor­be­rei­tungs­pha­se, ob­wohl sie doch nur sinn­bild­lich als Er­läu­te­rung ge­dacht wa­ren. Sie drän­gen sich im­mer wie­der auf, wie der Aus­stel­lungs­be­su­cher fest­stel­len wird. Im »Haus des Gas­tes« fin­den sich Bil­der und Tex­te, die der Be­trach­ter auf der Aus­stel­lung selbst­stän­dig zu­ord­nen muss. Die schrift­li­chen Er­läu­te­run­gen der Künst­ler ge­ben Hin­weise auf ihre Bil­der und um­ge­kehr­t.

An­sich­ten und Mit­tei­lun­gen aus dem Ort fin­den sich bei Helga Hun­ke. Sig­rid Schrö­der stellt sich ei­nem spe­zi­el­len Aus­tausch­pro­gramm. Ma­ri­jke Smit ließ sich von den chi­ne­si­schen Ter­ra­kot­ta­krie­gern an­re­gen: Stille re­det auch. Inge Span­gen­berg bringt dem Be­trach­ter ihre Him­mel so nah, während Her­mine Tap­pert Blu­men spre­chen lässt. Ka­ren Tank in­ter­pre­tiert Poe­sie und Träu­me, Ge­schich­ten aus ih­rer Fan­ta­sie. Eine In­stal­la­tion mit dem Thema »Scha­d’ dem Klima nicht« wird von Car­men Zim­behl prä­sen­tiert. Bei Or­trud Hin­tze ver­schwin­den Pin­guine im Hin­ter­grund, spie­geln sich im Vor­der­grund. Mit der Weite ei­ner süd­län­di­schen Land­schaft ver­mit­telt Mar­ga­reta Zan­tow die Il­lu­sion von Ur­laub und Wohl­ge­fühl. Kom­ple­mentär­far­ben kom­mu­ni­zie­ren bei An­drea Pee­ters. Alice Wis­niew­skis Bil­der do­ku­men­tie­ren die Bild­spra­che als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel im Reich der Fal­ter.

Re­nate Ben­stein, In­ge­borg Heit­käm­per, Erika Him­ber­ger, Beate Ma­s­cia­lino und Helga Seyf­arth-All­rog­gen schu­fen Bil­der, die ein ro­ter Fa­den ver­bin­det. Ca­ro­lin Cu­le­mann zeigt pin­ken All­tag und Il­lu­si­ons­ma­le­rei, während Jutta Sott­meier sich last but not least Ge­dan­ken zur zukünf­ti­gen Ver­sor­gung der Pin­guine macht.

­Die Künst­le­rin­nen la­den herz­lich zur Aus­stel­lungs­eröff­nung ein und sind ge­spannt auf die Er­war­tun­gen der Be­su­cher und die durch die Bil­der an­ge­reg­ten Ge­spräche.

­Die Eröff­nungs­rede hält Wolf­gang The­vis. Mu­si­ka­lisch be­glei­tet das Duo Co­co­blue, am Piano Sven Gerr­lich, Drum­set San­thosh Hin­tze durch den Vor­mit­tag.

vom 08.03.2008 | Ausgabe-Nr. 10B

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