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AWO Familienzentrum Waldstraße gewinnt Integrationspreis

Hören ohne Grenzen – gemeinsam anders sein

 

Das Sie­ger­pro­jekt »Hören ohne Gren­zen – ge­mein­sam an­ders sein« des AWO Fa­mi­li­en­zen­trums Wald­straße stellt das Be­kennt­nis zur Mehr­spra­chig­keit in den Vor­der­grund. Es be­grün­det aber auch die Not­wen­dig­keit ei­ner ge­mein­sa­men Spra­che: die der deut­schen. Fremd und an­ders sein er­weckt hier keine Furcht und Angst, son­dern weckt die Neu­gier und das In­ter­esse am je­wei­li­gen An­derss­ein, wo­bei die El­tern als wich­tige Be­zugs­per­so­nen mit ein­be­zo­gen wer­den. »Das Pro­jekt un­ter­schei­det sich von an­de­ren Sprach­för­der­an­ge­bo­ten durch die sehr durch­dachte Be­tei­li­gung der El­tern. Die Be­to­nung und Wert­schät­zung der je­wei­li­gen In­di­vi­dua­lität, ver­bun­den mit der je­wei­li­gen kul­tu­rel­len Ge­schich­te, führt zu ei­ner ge­mein­sa­men Ge­schichte im All­tag des Fa­mi­li­en­zen­trums und darü­ber hin­aus«, heißt es in der Be­grün­dung der Jury zur Ver­gabe des ers­ten Prei­ses.

­Den zwei­ten Preis er­hält die Grund­schule am Kirch­platz in Schöt­mar für ihr Pro­jekt »­Zu­sam­men le­ben – zu­sam­men ge­stal­ten«. Das Thema »In­ter­re­li­giöse Fei­er­ta­ge« ist hier ein Schritt hin zur ak­ti­ven Be­tei­li­gung der El­tern. Sie wer­den mit ih­rem kul­tu­rel­len Hin­ter­grund ernst- und wahr­ge­nom­men, sind ein­ge­bun­den in die Ent­wick­lung von Kon­zep­ten und kön­nen so ak­tiv mit­ge­stal­ten. Das Ur­teil der Ju­ry: »Ein in­no­va­ti­ves Schul­pro­jekt, das von Wert­schät­zung, Au­gen­höhe so­wie Schaf­fung und Er­le­ben von Teil­ha­bemög­lich­kei­ten ge­prägt ist.« Für das Pro­jekt »­Glei­che Chan­cen im Al­ter – För­de­rung von Eh­ren­amt und Selbst­or­ga­ni­sa­tion äl­te­rer Mi­gran­ten« er­hält der Ver­ein Zu­sam­men­ar­beit mit Ost­eu­ro­pa/Re­gio­nal­ver­band OWL den drit­ten Preis. Das Pro­jekt schafft Mög­lich­kei­ten für mo­ti­vier­te, in­di­vi­du­elle In­itia­ti­ven zur Le­bens­ge­stal­tung von Se­nio­rin­nen und Se­nio­ren, ins­be­son­dere von Spätaus­sied­lern. Ziel ist es, wür­de­voll alt zu wer­den und an­ge­mes­sene An­ge­bote der Al­ten­hilfe in An­spruch zu neh­men. Die Jury be­schei­nigt die­sem Pro­jekt einen sehr gut ver­netz­ten So­zi­al­raum­be­zug.

Vierte Preise gab es für die evan­ge­li­sche Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung Ahm­sen, das evan­ge­li­sche Fa­mi­li­en­zen­trum Ret­zen/Schöt­mar, das Mon­tes­sori Kin­der­haus, die Kin­der­ta­gesstätte Loh­feld, die Grund­schu­len Ahorn­straße und Knet­ter­hei­de, den Bür­ger­ver­ein Wül­fer-Bex­ten, das Frau­en­kul­tur-Café und das Netz­werk In­te­gra­tion. Die Spar­kasse Lemgo hat den In­te­gra­ti­ons­preis mit ins­ge­samt 1.600 Euro ge­för­dert.

vom 27.07.2011 | Ausgabe-Nr. 30A

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