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TuS Asemissen mit leichtem Mitgliederzuwachs

Sportlich im Aufwind

 

Leo­polds­höhe-Ase­mis­sen (k­d). Hans Rös­ner lei­tet wei­ter­hin den TuS Ase­mis­sen. Der lang­jäh­rige Vor­sit­zende wurde ebenso wie Ge­schäfts­füh­re­rin Su­sanne Heidschus­ter während der Jah­res­haupt­ver­samm­lung im Amt bestätigt. Für den schei­den­den Schrift­füh­rer Chri­stoph Göp­pert wurde kein Nach­fol­ger ge­fun­den. Seine Auf­gabe hat kom­missa­risch die Brei­ten­sport­war­tin An­ge­lika Ge­rendt ü­ber­nom­men.

Die Mit­glie­der­zahl im TuS Ase­mis­sen hat sich im Jahr 2007 um acht Per­so­nen auf 824 ge­ring­fü­gig er­höht. Hans Rös­ner konnte fast nur Po­si­ti­ves be­rich­ten, zeigte aber auch Dinge auf, die zu­min­dest zum Nach­den­ken an­re­gen soll­ten. Als po­si­tiv be­wer­tete er die Ver­an­stal­tun­gen wie die Ju­gend­wo­che, die Blau-Weiße Nacht und das Ver­eins­fest, auch wenn ein höhe­rer Zu­spruch wün­schens­wert wäre.

Ei­nen deut­li­chen Auf­schwung ver­zeich­nen die Ver­ant­wort­li­chen im fuß­bal­le­ri­schen Be­reich, was an der kon­ti­nu­ier­li­chen Leis­tung der ers­ten Mann­schaft und ih­rem Auf­stieg in die Be­zirks­klasse lie­ge. »­Trai­ner Jens Meier hat die Mann­schaft ü­ber Jahre ge­formt, und auch das Um­feld stimm­t«, so Rös­ner. »Auch die zweite Mann­schaft ist mit ih­rem großen Spie­ler­pool am kämp­fen.« Im Ju­gend­be­reich sehe es eben­falls gut aus. Der Vor­sit­zende hob die Meis­ter­schaft und die da­mit ver­bun­dene Teil­nahme an der West­fa­len­meis­ter­schaft der D-Ju­gend un­ter Trai­ner Matt­hias Gö­ding her­vor. Auch bei den Fuß­ball-Mäd­chen sei al­les in Ord­nung, für die kom­mende Sai­son werde eine Da­men­mann­schaft ge­mel­det.

A­ber auch mit we­ni­ger an­ge­neh­men Din­gen hielt sich Rös­ner nicht zurück: »­Manch­mal habe ich das Ge­fühl, dass wir als Ver­eins­ge­mein­schaft nur schwer zu­sam­men kom­men. Der Vor­stand kämpft seit mehr als fünf Jah­ren um die Schaf­fung ei­nes Sport­zen­trums in Gres­te. Und wenn ich dann aus po­li­ti­schen Krei­sen höre, dass der TuS nicht weiß was er will, dann stimmt mich das trau­rig«. Rös­ner for­der­te, so schnell wie mög­lich den Stand­ort nach Greste zu ver­le­gen - und das kann erst pas­sie­ren, wenn der Sport­platz fer­tig ist. Beim Bau ei­nes Sport­hä­schens hatte der TuS Ei­gen­leis­tung zu­ge­sag­t.

­Nicht ganz so po­si­tiv fiel der Kas­sen­be­richt aus. Der Ver­ein hat etwa 64.000 Euro ein­ge­nom­men und 66.000 Euro aus­ge­ge­ben. »Wir ha­ben es auch im Jahr 2007 nicht ge­schafft, mit un­se­ren Ein­nah­men aus­zu­kom­men«, so Haupt­kas­sie­rer Ben­ja­min Al­brecht. Als Spar­ten­lei­ter wur­den von der Ver­samm­lung bestätigt: Uwe Al­brecht (Ju­gend­war­t), Hei­drun Sä­ger (stell­ver­tre­tende Ju­gend­war­tin), Anke Wes­ter­heide (Ge­schäfts­füh­re­rin) und Mo­nika Heidschus­ter (Schrift­füh­re­rin).

Für ihre lang­jäh­rige Treue zum Ver­ein wur­den mit Ur­kun­de, Eh­ren­na­del und Blu­men aus­ge­zeich­net: An­ne­liese Knap­pert, Ka­ro­line Rös­ner, Wer­ner Fil­lies, Karl Gemünd, Hel­mut Jan­zen (alle 25 Jah­re), Ernst Bohl, Gün­ter Kem­pa, Horst Ur­ban (50), Karl-Heinz Ber­ke­mann, Wer­ner Jahn, Horst Kast­ner, Hel­mut Rüter (60). Zum 26. Mal wie­der­holte Ur­sula Apel das Sport­ab­zei­chen in Gold, auch sie wurde für ihre außer­ge­wöhn­li­che Leis­tung ge­ehrt.

vom 09.02.2008 | Ausgabe-Nr. 6B

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