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Die Lügder Kolpingsfamilie zog eine kritische Bilanz des Jahres 2007

Kolping stets offen für neue Ideen

 

Lügde (af­k). Keine Fra­ge: Die Kol­pings­fa­mi­lie Lügde ist ein tra­gen­des Ele­ment des kirch­li­chen aber auch des kul­tu­rel­len und ge­sell­schaft­li­chen Le­bens in der Lüg­der Kern­stadt. Stets darum bemüht, nicht nur den Ka­tho­li­ken der St. Ma­rien-Kir­chen­ge­meinde son­dern auch darü­ber hin­aus an­de­ren In­ter­es­sier­ten In­for­ma­tio­nen zu ak­tu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen aber auch Le­bens­hil­fen zu ge­ben, ent­wi­ckelt der Vor­stand mit sei­nen di­ver­sen Ar­beits­krei­sen ein ab­wechs­lungs­rei­ches Pro­gramm ü­ber das ge­samte Jahr, ein­sch­ließ­lich at­trak­ti­ver Fahr­ten. Al­ler­dings, und das wurde beim mit Bil­dim­pres­sio­nen un­ter­mal­ten Jah­res­be­richt von Schrift­füh­rer Mar­kus Klus so­wie sei­nen Un­ter­stüt­zern Ka­trin Klus, An­ge­lina Trope und Anna Lena Sieg­mann deut­lich – längst nicht alle Ver­an­stal­tun­gen fan­den im­mer die er­hoffte Pu­bli­kums­re­so­nanz, vor al­lem auch aus den ei­ge­nen Rei­hen. Beim Jo­sef-Pa­tro­nats­fest im Früh­jahr und beim Kol­ping-Ge­denk­tag sei vor al­lem wie­der »­der harte Kern« da­bei ge­we­sen. Durch Ver­än­de­run­gen habe man ver­sucht die At­trak­ti­vität zu stei­gern. Al­ler­dings mit nur mäßi­gem Er­folg, zum Teil so­gar Ab­leh­nung. Of­fen sei man stets für Vor­schlä­ge, Wün­sche und An­re­gun­gen, um be­stimmte The­men auf­zu­grei­fen, bo­ten Klus und auch der Vor­sit­zende Eck­hard Gör­des auch in die­sem Jahr wie­der an.

An­ders da­ge­gen die Reihe »­Kul­tur im Klos­ter«: Sie er­freut sich nach wie vor großer Be­liebt­heit, auch wenn es, wie Hu­bert Thiele später kri­tisch an­merk­te, vor al­lem Aus­wär­tige sei­en, die man hier an­tref­fe.

Prä­ses Pe­ter Hel­lers­berg freute sich ü­ber die große Zahl der Ak­ti­vis­ten, die zu ei­nem le­ben­di­gen Ver­an­stal­tungs­pro­gramm bei­trü­gen und hob den Na­mens­be­stand­teil »Fa­mi­lie« her­vor: »Hier wir­ken Frau­en, Män­ner und Kin­der aus al­len Ge­ne­ra­tio­nen mit­.« Wich­tig sei, dass die Ak­ti­vitäten auf re­li­giö­sen Fun­da­men­ten statt­fin­den, meinte er. Der Vor­sit­zende Gör­des for­derte vor sich ver­än­dern­den Rah­men­be­din­gun­gen wie nach­las­sende Be­reit­schaft zum En­ga­ge­ment, In­di­vi­dua­li­sie­rung der Ge­sell­schaft, Wer­te­ver­lust ge­rade auf re­li­giö­ser Ebe­ne, ver­än­der­tem Frei­zeit­ver­hal­ten etc. die Stär­kung des ei­ge­nen Pro­fils der Kol­pings­fa­mi­lie. Es gelte das Pro­gramm noch stär­ker an den Be­dürf­nis­sen der Mit­glie­der aus­zu­rich­ten und auch noch mehr mit an­de­ren Ver­ei­nen zu­sam­men zu ar­bei­ten.

Für den Vor­stand wa­ren le­dig­lich drei Po­si­tio­nen von den Mit­glie­dern zu wählen: Nor­bert Marx und Ger­hard Re­ker wur­den als Ver­tre­ter der Se­nio­ren im Vor­stand ein­stim­mig in ih­ren Äm­tern bestätigt. Als be­ra­ten­des Mit­glied rückte Pe­ter Piel neu in den Vor­stand.

Für lang­jäh­rige Treue zur Kol­pings­fa­mi­lie ehrte der Vor­stand Frie­del Bo­win­kel­mann und (in Ab­we­sen­heit) Her­mann Zwing­mann für 60-jäh­rige so­wie Hu­bert Wen­ne­mann für 40-jäh­rige Mit­glied­schaft.

Am 30. März wird die Kol­pings­fa­mi­lie Lügde in Ot­ten­hau­sen ei­nes von drei Evan­ge­li­en­büchern ü­ber­neh­men, die der­zeit durch die Be­zirke des Diö­ze­san­ver­ban­des wei­ter­ge­reicht wer­den. Jede Kol­pings­fa­mi­lie ge­stal­tet darin eine Dop­pel­seite zum einen mit dem Sonn­tag­sevan­ge­li­um, zum an­de­ren in­di­vi­du­ell. Zwei Wo­chen nach dem Emp­fang ü­ber­ge­ben die Lüg­der das Evan­ge­liar an die Kol­pings­fa­mi­lie St­ein­heim. Im Rah­men der Feier des 150-jäh­ri­gen Ju­biläums des Diö­ze­san­ver­ban­des Pa­der­born am 28. Juni 2009 wird das Kol­ping-Evan­ge­liar dann dem Erz­bi­schof ü­ber­ge­ben.

vom 30.01.2008 | Ausgabe-Nr. 5A

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