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Schlänger Markt und Kirmes füllen Schlangen mit tausenden Besuchern

Sägen und Melken im Wettkampf

Schlan­gen (ck). Drei Tage Kir­mes, Wett­kampf und Ver­gnü­gen lie­gen hin­ter den Schlän­gern. Der Mu­sik­zug der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Schlan­gen und der Spiel­manns­zug Kohlstädt be­grüßten mu­si­ka­lisch die zahl­rei­chen Be­su­cher und mach­ten den Weg frei für das Wett­kampf­ge­sche­hen.

Bür­ger­meis­ter Ul­rich Knorr und Hei­mat- und Ver­kehrs­ver­ein­vor­sit­zen­der Heinz Kriete eröff­ne­ten das Sä­gen. An­ge­feu­ert von den Zu­schau­ern und Mo­de­ra­tor Jo­sef Klö­se­ner leg­ten sich die bei­den Kämp­fer so rich­tig ins Zeug und schon nach kür­zes­ter Zeit fiel die Holz­scheibe vom Stamm. Die Ab­sper­rung rund um den Aus­tra­gungs­ort war ge­spickt mit den Ge­winn­gut­schei­nen zum Bei­spiel für Fit­ness, Fahr­rad­zu­behör, Spie­gel­schrank und vie­lem mehr. Und das schien viele an­zu­lo­cken, denn die Schlange der An­wär­ter wollte ü­ber Stun­den nicht ab­reißen.

Für die jun­gen Be­su­cher gab es das be­liebte Mel­ken an ei­ner Ku­hat­trappe mit Gum­mieu­ter. Es konnte ge­staunt wer­den, wie schnell die Kin­der und Ju­gend­li­chen die Tech­nik be­herrsch­ten. »Das ist ein ak­ti­ver Lern­ort, denn die Kuh nimmt nichts ü­bel, die ist ge­dul­dig. In ers­ter Li­nie spre­chen wir Kin­der mit die­ser Ak­tion an, um das All­täg­li­che nahe zu brin­gen und Tra­di­tion zu er­hal­ten«, so Markt­lei­te­rin Clau­dia Wei­chert. Für die nicht so ak­ti­ven Kin­der gab es den Luft­bal­lon­weit­flug. Etwa 250 Bal­lons wur­den mit Adress­schild in den Him­mel los­ge­las­sen. »­Die Er­fah­rung lehrt uns, dass etwa 30 Bal­lons zurück kom­men«, er­klärt Wil­helm Gerb­sch, Ge­schäfts­füh­rer des Hei­mat- und Ver­kehrs­ver­ein Schlan­gen.

Durch den Fei­er­tag be­dingt star­tete der Markt einen Tag früher, mit Lam­pio­num­zug und Kir­me­seröff­nung wur­den die Schlän­ger auf ihr Fest ein­ge­stimmt. »­Die Leute ha­ben Lust zu fei­ern, denn der Win­ter steht vor der Tür. Wir er­war­ten Höchst­zah­len an Be­su­chern. Der Schlän­ger Markt ist ein Treff­punkt: Ehe­ma­lige kom­men zum Fest und die Ein­woh­ner ste­hen hin­ter dem Markt und iden­ti­fi­zie­ren sich da­mit«, er­klärt Wei­chert.

Mit etwa 80 Stän­den im Fest­be­reich und annähernd 30 Händ­lern hielt der Markt für je­den Ge­schmack und Ap­pe­tit et­was be­reit. Das 30 Me­ter hohe Rie­sen­rad er­laubte einen atem­be­rau­ben­den Blick ü­ber Schlan­gen und wurde rege ge­nutzt. Die Schlän­ger Ge­schäfts­leute hiel­ten ihre Ge­schäfte geöff­net und auch am Abend sorg­ten Kir­me­s­tru­bel, Gast­stät­ten, die »­Vet­tern­wirt­schaft« mit Knei­pen- und Fuß­ball­wand­be­reich für beste Un­ter­hal­tung. »Wir sind zu­frie­den mit dem Ver­lauf des Fes­tes, al­les war fried­lich und rundum har­mo­nisch«, kom­men­tiert Wei­chert die drei Ta­ge.

vom 06.11.2010 | Ausgabe-Nr. 44B

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