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Leuchtturm für Gesundheit

Neues Kneipp Zentrum an der Dammstraße 3 in Bad Salzuflen eingeweiht

Bad Sal­zu­flen (dib). »Das neue Kneipp-Zen­trum soll ein ganz le­ben­di­ger Ort wer­den«, so die Vor­sit­zende des Bad Sal­zu­fler Kneipp Ver­eins Ma­rie-The­rese von Lan­genn bei der Ein­wei­hung der neuen Räume an der Damm­straße 3 am Mitt­wochnach­mit­tag. »Wir wol­len die Ei­gen­ver­ant­wor­tung der Men­schen für ihre Ge­sund­heit in den Mit­tel­punkt rü­cken und eine Prä­ven­ti­ons­be­we­gung aus­lö­sen, die breite Be­völ­ke­rungs­schich­ten und alle Al­ters­grup­pen er­reicht. Un­ser Ziel ist es, die Men­schen zu ak­ti­vie­ren, selbst et­was für ihre Ge­sund­heit zu tun.«

­Der Kneipp Ver­ein möchte sich in der Kur­stadt noch stär­ker prä­sen­tie­ren. Er möchte von al­len Bür­gern wahr­ge­nom­men und an­ge­nom­men wer­den und er soll ein Zen­trum der Be­geg­nung nicht nur für seine Mit­glie­der wer­den. In ei­nem um­fang­rei­chen Pro­gramm für das erste Halb­jahr 2008 bie­tet der Ver­ein un­ter dem Motto »­Kom­pe­tent, in­di­vi­du­ell und fröh­lich« Kurse und Vor­träge für alle Al­ters­grup­pen vom Klein­kind bis zum Se­nior zu den fünf Säu­len der Lehre des Pfar­rers Se­bas­tian Kneipp: Was­ser, Be­we­gung, Ernährung, Heil­kräu­ter und be­wußte Le­bens­führung – also ge­sun­des Le­ben im Ein­klang mit der Na­tur. Die Kneipp’­sche Lehre ist je­der­zeit prak­tisch an­wend­bar und wird stän­dig wis­sen­schaft­lich wei­ter­ent­wi­ckel­t.

­Bad Sal­zu­flens stell­ver­tre­tende Bür­ger­meis­te­rin El­friede Stüwe-Ko­busch be­tonte in ih­rer Grußre­de: »Prä­ven­tion steht beim Kneipp Ver­ein im Fo­kus der Ver­an­stal­tun­gen. Kin­der­gär­ten, Schu­len und Se­nio­ren­ein­rich­tun­gen sol­len an­ge­spro­chen wer­den, denn Le­ben nach Kneipp ist ein­fach. Es bringt den Men­schen in Be­we­gung, macht ge­sund, be­wirkt ein hoch­wirk­sa­mes Im­mun­sys­tem, ist für Ge­sunde und Kranke glei­cher­maßen ge­eig­net und ist ideal für je­des Al­ter, je­den Geld­beu­tel, je­den Bil­dungs­stand und jede Le­bens­ein­stel­lung.«

­Staats­bad-Ge­schäfts­füh­rer Wil­fried Ste­phan hob bei der Ein­wei­hung der Räume her­vor, dass das Staats­bad und der Kneipp Ver­ein beim Bau des Was­ser­tret­be­ckens im Kur­park ein großes Stück en­ger zu­sam­men­gerückt sind. »­Diese An­lage er­freut sich großer Be­liebt­heit und die Nach­frage nach Kneipp’­schen An­wen­dun­gen ist groß. Mit der Be­we­gungs­the­ra­pie, Ernährungs­be­ra­tung, der phy­si­ka­li­schen The­ra­pie und Fachärz­ten für Na­tur­heil­ver­fah­ren er­füllt die Kur­stadt schon ei­nige Vor­aus­set­zun­gen dafür, die Kneipp’­sche Lehre im Staats­bad wei­ter aus­zu­bau­en.«

­Der ge­sund­heits­po­li­ti­sche Spre­cher des Kneipp Bun­des Ber­lin, Guido Pscholl­kow­ski, lobte die 50-jäh­rige Tra­di­tion des Kneipp Ver­eins in der Kur­stadt und sag­te: »­Mit sei­nem um­fang­rei­chen Pro­gramm stellt der Kneipp Ver­ein in Bad Sal­zu­flen einen Leucht­turm auf. Das Pro­gramm hilft, Le­bens­freude und Ge­sund­heit ak­tiv zu er­hal­ten.«

­Ab­ge­run­det wurde die Ein­wei­hung mit ei­ner ö­ku­me­ni­schen Seg­nung durch Pfar­re­rin Mar­tina Ste­cker von der Stadt­kir­che und Pfar­rer Hans Breid­bach von der ka­tho­li­schen Lieb­frau­en­ge­mein­de. Für die mu­si­ka­li­sche Un­ter­hal­tung sorgte die Mu­sik­ge­mein­schaft »Ra­phael« mit christ­li­chen Lie­dern und dem ex­tra für die Ein­wei­hung des Kneipp Zen­trums von ih­nen kom­po­nier­ten Se­bas­ti­an­lied »In Freude weih’n wir dir die Tat«. Außer­dem fand am Mitt­wo­cha­bend auf An­re­gung der FDP-Frak­tio­nen der Stadt und des Krei­ses in der Gel­ben Schule eine Po­di­ums­dis­kus­sion zum neuen Prä­ven­ti­ons­ge­setz und zu den Chan­cen, wie sich der Ge­sund­heits­stand­ort Bad Sal­zu­flen durch ver­stärkte An­wen­dung der Kneipp’­schen Me­tho­den noch stär­ker pro­fi­lie­ren könn­te, statt.

vom 26.01.2008 | Ausgabe-Nr. 4B

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