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Erster IHK-Verkehrssicherheitstag

Kaum Chancen beim Seitenaufprall

Die Firma Is­ring­hau­sen aus Lemgo prä­sen­tierte den in­ter­es­sier­ten Be­su­chern ihre ak­tu­el­len Sit­ze, wel­che in Last­kraft­wa­gen und Busse ein­ge­baut wer­den. Ü­ber einen Sitz-Si­mu­la­tor konnte man vor Ort auch sel­ber tes­ten, wie der Sitz bei ver­schie­de­nen Straßen­la­gen rea­gier­t.

­Die Bus­ver­kehr Ost­west­fa­len GmbH (B­VO) zeigte im Rah­men der Bus­schule das Pro­jekt »Up to you!«, bei dem Schü­ler stress­frei von zu Hause mit dem Bus zur Schule fah­ren.

­Der All­ge­meine Deut­sche Fahr­rad-Club Kreis Lippe war auch mit ei­nem ei­ge­nen Stand ver­tre­ten. Dort konnte man sich ü­ber den Club in­for­mie­ren oder den gan­zen Tag ü­ber kos­ten­los sein Fahr­rad ge­gen Dieb­stahl co­die­ren las­sen. Für die klei­ne­ren Be­su­cher gab es zahl­rei­che bunte Bal­lons und eine große Hüpf­burg zum To­ben, da­mit die El­tern sich in der Zwi­schen­zeit beim ADAC viele hilf­rei­che Tipps zu den rich­ti­gen Kin­der­sit­zen ho­len konn­ten. Ei­nige Spe­di­tio­nen in­for­mier­ten die Be­su­cher ü­ber die rich­tige Si­che­rung der teil­weise auch ge­fähr­li­chen Güter, da­mit diese si­cher von A nach B trans­por­tiert wer­den kön­nen.

Höhe­punkte des Si­cher­heits­ta­ges für die rund 1.000 Be­su­cher, die an die­sem Tag nach Lemgo ge­kom­men wa­ren, wa­ren ei­nige sehr spek­ta­kuläre Ak­tio­nen, die teil­weise auch einen Blick hin­ter die Ku­lis­sen der Ret­tungs­kräfte er­mög­lich­ten. So prä­sen­tierte die Feu­er­wehr eine tech­ni­sche Ret­tung aus ei­nem ver­un­fall­tem Lkw, wo­bei eine große Hy­drau­lik­schere und ein Sprei­zer zum Ber­gen des »­Ver­letz­ten« zum Ein­satz ka­men. Ver­schie­dene Vor­führun­gen zum Thema Brems­weg mit ei­nem Mo­tor­rad oder ei­nem Auto run­de­ten das ADAC-Si­cher­heits­trai­ning ab.

Als be­son­de­res High­light, aber auch zur Ab­schre­ckung, führte die DE­KRA aus Bie­le­feld einen Baum­stamm­crash mit ei­nem Auto durch. Da­bei wurde ein Pkw-Auf­prall mit 50 Stun­den­ki­lo­me­tern si­mu­liert, in­dem das Fahr­zeug aus 10 Me­tern Höhe seit­lich auf einen lie­gen­den Baum­stamm fal­len ge­las­sen wur­de. Das Fahr­zeug wurde da­durch so stark be­schä­digt, dass der Fah­rer keine Ü­ber­le­benschan­cen ge­habt hät­te. Die Feu­er­wehr zeigte da­nach an die­sem Fahr­zeug auch noch ein­mal eine Ver­letz­ten­ber­gung, wo­bei mit Hilfe von Hy­drau­lik­sche­ren das kom­plette Fahr­zeug­dach ent­fernt wur­de.

­Bei der Si­mu­la­tion ei­nes Ge­fahr­gut­un­falls mit großen Fäs­sern mit Che­mi­ka­lien kam die Feu­er­wehr mit schwe­rem Atem­schutz zum Ein­satz. Da das Pro­blem durch die Kräfte der Feu­er­wehr aber nicht zu be­he­ben war, kam die BASF-Werks­feu­er­wehr aus Min­den zum Ein­satz. Diese sind auf che­mi­sche Un­fälle spe­zia­li­siert. Durch be­son­dere Che­mi­ka­li­en­schutz­anzüge und mo­d­ernste Aus­rüs­tungs­ge­genstände sind sie als Ex­per­ten für sol­che Un­fälle gerüs­tet.

Auch für das leib­li­che Wohl der Be­su­cher zur Ab­run­dung der Ver­an­stal­tung war mit ori­gi­nal lip­pi­schem Pi­ckert, Ein­topf aus der Gu­lasch­ka­none ge­sorgt. IHK Haupt­ge­schäfts­füh­rer freute sich ü­ber die große Re­so­nanz der Ver­an­stal­tung. »Uns hat be­son­ders ge­freut, dass so viele Fa­mi­lien mit Kin­dern hier wa­ren«, sagte Mar­tens. Zukünf­tig kön­nen man sich sei­tens der IHK gut vor­stel­len, die Ver­an­stal­tung alle zwei Jahre zu wie­der­ho­len.

vom 22.09.2010 | Ausgabe-Nr. 38A

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