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Konzert mit Hein Brüggen in der Schwalenberger Kirche

Gitarrenmusik – im Wandel der Zeiten

Schwa­len­berg. »­Gi­tar­ren­mu­sik aus vier Jahr­hun­der­ten« ist der Ti­tel ei­nes Kon­zerts mit Hein Brüg­gen, das am Sonn­tag, 19. Sep­tem­ber, in der evan­ge­lisch-re­for­mier­ten Kir­che Schwa­len­berg zu hören ist. Kon­zert­be­ginn ist um 19 Uhr.

­Schon der Ti­tel macht deut­lich, dass das Pro­gramm einen großen Zeit­raum mit ent­spre­chend viel­fäl­ti­gen Stil­rich­tun­gen um­fasst. So be­ginnt die­ses Kon­zert mit Kom­po­si­tio­nen Jo­hann Se­bas­tian Bachs, die als spe­zi­elle Gi­tar­ren­be­ar­bei­tun­gen zu hören sein wer­den. Die Klas­sik wird re­prä­sen­tiert durch den Spa­nier Fer­n­ando Sor, den be­deu­ten­den Kom­po­nis­ten und Gi­tar­ris­ten, der in sei­nem Land zu ei­nem ähn­li­chen An­se­hen ge­lang­te, wie in Deutsch­land Mo­zart oder Beetho­ven.

We­sent­lich be­stimmt durch eu­ropäi­sche Mu­sik­tra­di­tio­nen aber auch durch ei­gene folk­lo­ris­ti­sche Ele­mente ent­stand etwa seit der Mitte des letz­ten Jahr­hun­derts in Spa­nien und La­tein­ame­rika eine große Zahl be­deu­ten­der ro­man­ti­scher Gi­tar­ren­kom­po­si­tio­nen.

Hein Brüg­gen be­gann das Gi­tar­ren­spiel im Al­ter von 13 Jah­ren. Zunächst ori­en­tierte er sich an da­mals po­pulären Bands wie den Sha­dows und den Bea­tles, wurde aber bald im­mer stär­ker von der Jaz­z­gi­tarre be­ein­flusst. Im Laufe der Zeit ent­wi­ckelte Brüg­gen sei­nen ei­ge­nen Stil, im Duo mit Helge Preuß, aber vor al­lem als So­list.

vom 18.09.2010 | Ausgabe-Nr. 37B

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