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Neujahrsempfang von Bündnis 90/Die Grünen Bad Salzuflen

»Wir Grünen werden gebraucht«

 

Bad Sal­zu­flen (m­h). »Ein ar­beits­rei­ches Jahr liegt hin­ter un­s«, sagte Dag­mar Lud­wig, Orts­ver­bands­vor­sit­zende der Bad Sal­zu­fler Grü­nen. Beim Neu­jahrs­emp­fang der Bünd­nis­grü­nen in der Villa Dür­kopp be­grüßte sie Ver­tre­ter der Stadt, Stadt­wer­ke, Staats­bad und der an­de­ren po­li­ti­schen Par­tei­en.

Lud­wig führte aus, dass den Auf­ga­ben und Her­aus­for­de­run­gen im ver­gan­ge­nen Jahr jetzt neue fol­gen wer­den. »­Grüne Schwer­punkte sind Kli­ma­schutz, Ver­brau­cher­schutz, Bür­ger­rech­te, Um­welt­schutz, so­ziale Ge­rech­tig­keit, Po­li­tik für Kin­der und Ju­gend­li­che und die grüne Markt­wirt­schaft. Vie­les wird uns auch in Bad Sal­zu­flen be­schäf­ti­gen.«

­Grita Beh­rens, Rats­frau der Grü­nen, sprach eben­falls ei­nige Wor­te. »Wir Grü­nen wer­den ge­braucht. Der Kli­ma­wan­del, stei­gende Öl­preise und der Um­welt­schutz – seit je­her Schwer­punkte der Grü­nen – wer­den in­zwi­schen von al­len Par­teien dis­ku­tier­t«. Für die Kur­stadt, aber auch bun­des­weit, sei der Ein­satz von re­ge­ne­ra­ti­ven Ener­gien wich­tig. Außer­dem führte Beh­rens die Be­deu­tung von Bil­dung und In­te­gra­tion aus: »Wir brau­chen ein fried­li­ches Mit­ein­an­der, durch­läs­sige Schul­for­men und sinn­volle Prä­ven­tiv­maß­nah­men«.

Letz­te­re, er­gänzte Dag­mar Lud­wig, be­ste­hen un­ter an­de­rem im Auf­fan­gen der Ju­gend­li­chen. »Dazu gehören sport­li­che An­ge­bo­te, die Kin­der- und Ju­gend­ar­beit. Wir wol­len diese Ar­beit un­ter­stüt­zen. Un­sere Sorge ist, dass die Gel­der dafür gekürzt wer­den.« Vor al­lem für Kin­der und Ju­gend­li­che, um die sich zu Hause we­nig geküm­mert wer­de, sei die Of­fene Kin­der- und Ju­gend­ar­beit eine Zu­flucht. »­Sie wer­den dort op­ti­mal be­treut, lie­be­voll auf­ge­nom­men«. Bei al­lem solle man aber nicht ver­ges­sen, dass die Zahl der straffäl­li­gen Ju­gend­li­chen zu­nimmt. »Es müs­sen Wege ge­fun­den wer­den, mit ih­nen um­zu­ge­hen, auch Al­ter­na­ti­ven zu Ge­fäng­nis­sen. Das Thema muss je­doch mit Be­son­nen­heit dis­ku­tiert wer­den.«

vom 16.01.2008 | Ausgabe-Nr. 3A

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