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25. Museumsrunde im LWL Freilichtmuseum – Zukunftsfähiges Konzept

Erfolgreiche Kooperation

 

Die In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer Lippe zu Det­mold (IH­K), die Hoch­schule Ost­west­fa­len-Lippe und die Stif­tung Stand­ort­si­che­rung Kreis Lippe bli­cken als Ver­an­stal­ter auf 25 Jahre er­folg­rei­cher Zu­sam­men­ar­beit zurück. Das Kon­zept der Mu­se­ums­runde sei nach wie vor zu­kunfts­fähig, wa­ren Has­se, Fi­scher und Heu­win­kel in der Tal­krunde ei­nig. Denn schließ­lich bringe die zen­trale Ver­an­stal­tung für den Wis­sen­strans­fer in Lippe Jahr für Jahr ü­ber 200 Ver­tre­ter aus Wis­sen­schaft, Wirt­schaft, Po­li­tik und Ver­wal­tung zu­sam­men.

»­Die Zu­sam­men­ar­beit mit der Hoch­schule lohnt sich in meh­re­rer Hin­sicht«, zeigte sich Ernst-Mi­chael Hasse ü­ber­zeugt. Denn das wach­sende Wis­sen könne kaum ein Un­ter­neh­men al­lein be­wäl­ti­gen. Durch Hoch­schul­ko­ope­ra­tio­nen pro­fi­tiere man von neuem Wis­sen. Im­mer wich­ti­ger werde es ge­rade für die mit­telstän­di­schen Un­ter­neh­men, so Has­se, früh­zei­tig junge Stu­die­rende ken­nen­zu­ler­nen und auf sich auf­merk­sam zu ma­chen. Das sei das Fach­kräf­te­po­ten­zial der Zu­kunft.

Fi­scher be­ton­te, dass die Wirt­schaft ein im­mer wich­ti­ge­rer Part­ner bei der Fi­nan­zie­rung von Pro­jek­ten sei. Mit ü­ber sechs Mil­lio­nen Euro Dritt­mit­teln stünde die Hoch­schule OWL in NRW gut da. Ü­ber das Fi­nan­zi­elle hin­aus sei der enge Draht zu den Un­ter­neh­men aber auch wich­tig, um be­darfs­ge­recht aus­zu­bil­den. Fi­scher freute sich vor al­lem ü­ber her­aus­ra­gende Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jekte wie das Cen­trum In­dus­trial IT in Lem­go, in dem in Kürze Un­ter­neh­men und Hoch­schule in ei­nem Ge­bäude ge­mein­sam for­schen.

Da­mit sei die Re­gion auf dem rich­ti­gen Weg, be­fand auch Eric Hän­de­ler. Denn Wis­sen werde der Wachs­tums­mo­tor im nächs­ten Kon­dra­tief­f­zy­klus. Die Qua­lität des Wis­sen­strans­fers hänge da­bei von der Fähig­keit zu kom­mu­ni­zie­ren und sich zu ver­net­zen ab. »Dazu müs­sen die Men­schen so­zi­al­kom­pe­tent und kör­per­lich wie men­tal fit sein.« Darin sieht Hän­de­ler die Her­aus­for­de­rung. Denn in der Wis­sens­ar­beit der Zu­kunft müss­ten sich Men­schen von jung bis alt ih­ren Kom­pe­ten­zen ent­spre­chend ein­brin­gen dür­fen. »In den Un­ter­neh­men kön­nen wir uns Sta­tus- oder or­ga­ni­sa­ti­ons­be­dingte Rei­bungs­ver­luste so­wie die Ent­las­sung äl­te­rer Mit­ar­bei­ter nicht mehr leis­ten«, meinte Hän­de­ler. Hier gebe es in ganz Deutsch­land noch enorme De­fi­zi­te.

vom 05.06.2010 | Ausgabe-Nr. 22B

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