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Manfred Behrend gibt Vorsitz der AWO Lemgo nach 19 Jahren ab

»Wohltätigkeit ist die Freude meines Lebens«

 

Lemgo (m­k). Im Rah­men ei­ner klei­nen Fei­er­stunde im An­schluss an die dies­jäh­rige Mit­glie­der­ver­samm­lung im Kas­ta­ni­en­haus hat Man­fred Beh­rend jetzt den Vor­sitz der AWO Lemgo nach ü­ber 19 Jah­ren an seine Nach­fol­ge­rin Ina Meise-Lau­kamp ü­ber­ge­ben.

Ne­ben ei­nem Ständ­chen des AWO-Flöten­krei­ses gab es jede Menge Lob für den jah­re­lan­gen Ein­satz des mitt­ler­weile rund 70-Jäh­ri­gen, der die Ar­bei­ter­wohl­fahrt nicht nur in Lemgo als Mit­glied im Kreis­vor­stand und stell­ver­tre­ten­der Be­zirks­vor­ste­her der AWO OWL stark ge­prägt hat. Der Be­zirks­vor­stands­vor­sit­zende Klaus Dann­haus lobte den ehe­ma­li­gen Leh­rer, der sich ne­ben sei­ner Ar­beit in der AWO auch als ak­ti­ver SPD-Mann und stell­ver­tre­ten­der Bür­ger­meis­ter für die Stadt Lemgo ein­ge­setzt hat, für seine un­auf­dring­li­che aber kon­se­quente Art, mit der er ü­ber­all Spu­ren hin­ter­las­sen ha­be. Die Ü­ber­nahme der Trä­ger­schaft für das Kas­ta­ni­en­haus, das als AWO-Be­geg­nungs­stätte Raum für ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm für Jung und Alt bie­tet, sei nur eine der vie­len wich­ti­gen und rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen ge­we­sen, die Man­fred Beh­rend für die AWO ge­trof­fen ha­be.

­Det­lef Stall, Ge­schäfts­füh­rer des AWO-Kreis­ver­ban­des Lip­pe, be­ton­te, dass Beh­rend in den ver­gan­ge­nen zwei Jahr­zehn­ten in Lemgo einen Orts­ver­ein ge­prägt ha­be, »­der an­ders ist, als viele Orts­ver­ei­ne« – sei es durch die deut­lich jün­gere Al­ter­ss­truk­tur, aber auch durch die The­men und Trä­ger­schaf­ten. »­Durch das En­ga­ge­ment Beh­rends hat die AWO in Lemgo die Kraft, zu sa­gen, wir ü­ber­neh­men vor Ort Ver­ant­wor­tung«, so Stall, der da­mit ne­ben dem Be­geg­nungs­zen­trum Kas­ta­ni­en­haus auch den AWO-Kin­der­gar­ten, das Ju­gend­zen­trum »Haus am Wall«, den Stadt­teil­treff Bies­ter­berg, die Schuld­ner­be­ra­tung oder auch das AWO-Frau­en­haus Lippe in Er­in­ne­rung rief. Alt-Bür­ger­meis­ter Rein­hard Wilm­busse dankte Beh­rend eben­falls im Na­men des Lem­goer Orts­ver­eins für seine Ar­beit und be­ton­te: »Du kannst stolz sein, dass Du Dei­ner Nach­fol­ge­rin einen gut auf­ge­stell­ten, in­tak­ten Orts­ver­ein hin­ter­lässt. Du hast Dich um den AWO-Orts­ver­ein ver­dient ge­macht.« Auf seine Mo­ti­va­tion an­ge­spro­chen be­tonte Beh­rend, er habe der Ge­sell­schaft nur das zurück­ge­ben wol­len, was er von ihr emp­fan­gen ha­be. »O­der um es mit Goe­the zu sa­gen: Wohl­tätig­keit ist die Freude mei­nes Le­bens«, so Beh­rend, der auch sei­nen lang­jäh­ri­gen eh­ren­amt­li­chen Mit­strei­tern dank­te, »­denn so­ziale Ar­beit ist auch im­mer ge­mein­same Ar­beit.«

vom 27.02.2010 | Ausgabe-Nr. 8B

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