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Verkehrs- und Verschönerungsverein übergibt Spende aus Weihnachtsmarkterlös

3.500 Euro »ausgeschüttet«

 

Oer­ling­hau­sen. Der Ver­kehrs- und Ver­schö­ne­rungs­ver­ein (VVV) Oer­ling­hau­sen hat 3.500 Euro aus dem dem Ü­ber­schuss des Weih­nachts­mark­tes an den Stadt­sport­ver­band und den DRK-Orts­ver­ein Oer­ling­hau­sen ver­ge­ben. Wei­tere 2.000 Euro blei­ben der­zeit noch »un­an­ge­tas­tet«, da sich kein wei­te­rer Spen­den­be­darf von Ver­ei­nen, Ver­bän­den oder Or­ga­ni­sa­tio­nen an­ge­mel­det wor­den ist.

Für den VVV-Vor­sit­zen­den Det­lef Kropp ist die man­gelnde Nach­frage un­er­klär­lich: »Wir sind für al­les of­fen, was einen so­zia­len Zweck er­füllt. Die Be­trof­fe­nen müs­sen sich nur mit uns in Ver­bin­dung set­zen. Dann wird ver­einsin­tern ü­ber die Ver­gabe ent­schie­den. Es ist auch kein Hin­de­rungs­grund, wenn ein Ver­ein oder eine an­dere Grup­pie­rung be­reits ein oder meh­rere Male von uns Geld be­kom­men hat.«

Trotz wid­ri­ger Wet­ter­be­din­gun­gen (Schnee­re­gen, Wind und Käl­te) hat­ten die Stand­be­trei­ber des 31. Oer­ling­hau­ser Weih­nachts­mark­tes ein »­gu­tes Ge­schäft« zu ver­zeich­nen. Nach der Grun­di­dee des Mark­tes wer­den die Ein­nah­men der pri­va­ten Stand­be­trei­ber (nach Ab­zug der Selbst­kos­ten), so­wie die Stand­gel­der der »Pro­fes­sio­nel­len« an den VVV ab­ge­ge­ben, der diese dann po­ten­zi­el­len Spen­den­emp­fän­gern zur Ver­fü­gung stellt. Trotz der jüngs­ten Bi­lanz und ei­nem Ü­ber­schuss von ins­ge­samt 5.500 Euro zeigte sich der Vor­stand des VVV ver­är­gert ü­ber ei­nige Stand­be­trei­ber, die dem Grund­ge­dan­ken schein­bar nicht fol­gen wol­len und nur ge­ringe Bei­träge ab­führen. »­Die­ses Miss­ver­hal­ten wird noch the­ma­ti­sier­t«, kün­digte Kropp an.

­Der DRK-Orts­ver­ein er­hielt jetzt 500 Eu­ro, die zur Aus­bil­dung ein­ge­setzt wer­den sol­len. »Wir wer­den den Be­trag für die Sa­nitäts­aus­bil­dung von jun­gen Leu­ten ein­set­zen", so Bri­gitte Hen­se­leit vom DRK, "­die Aus­bil­dung ist ein lan­ger Weg und bein­hal­tet vier Stu­fen: Erste Hil­fe, Sa­nitäts­hel­fer, Sa­nitäter und Ret­tungs­sa­nitäter. Die Kurse dau­ern ein Jahr und fin­den im­mer Mitt­wochs in un­se­rem DRK-Heim an der Her­mann­straße stat­t.« Im Jahr 2008 ab­sol­vier­ten die 31 Ak­ti­ven des DRK Oer­ling­hau­sen 1.230 Ein­satz­stun­den, meist bei Ver­an­stal­tun­gen – 2007 wa­ren es noch 50 mehr. Der Stadt­sport­ver­band er­hält 3.000 Euro zur Aus­rich­tung der Fe­ri­en­spie­le. »­Bei den Fe­ri­en­spie­len wird im­mer Geld benötig­t«, sagte Stadt­sport­ver­bands­vor­sit­zen­der Jens Hart­mann. »­Sei­tens der Stadt sind die Un­ter­stüt­zun­gen auf­grund der Fi­nanz­lage im­mer wei­ter ge­senkt wor­den. Die Ver­eine sind zwar sehr en­ga­giert, aber wir kön­nen ih­nen nicht zu­mu­ten, auch noch die Ver­pfle­gung der Kin­der mit zu ü­ber­neh­men. Bei 680 Kur­san­mel­dun­gen hat­ten wir im Jahr 2009 etwa 1.000 Teil­neh­mer. Hinzu kom­men 200 bis 250 Hel­fer und Be­treu­er. Da kommt das Geld sehr gut an.«

vom 06.02.2010 | Ausgabe-Nr. 6B

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